„Kunstrasenplätze in Aachen unbedenklich“

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Das Granulat für die Plätze wird oft aus recycelten Altreifen hergestellt. Foto: S.-L. Gombert

Aachen. In den Niederlanden sind bereits viele Fußballspiele abgesagt worden. Dies, nachdem es Berichte über die hohe Schadstoffbelastung von Kunstrasenplätzen unter anderem mit krebserregenden Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gab.

Das Granulat für die Plätze wird oft aus recycelten Altreifen hergestellt. Die Stadt bekundte am Freitag, daraufhin sofort die Hersteller der Plätze in Aachen kontaktiert zu haben.

Die Hersteller hätten ihrerseits umgehend und umfassend reagiert und den Kunstrasenplätzen sowie dem in Aachen verwendeten Granulat Unbedenklichkeit bescheinigt. Zum einen sei der Aufbau der Plätze in Deutschland meist anders als in den Niederlanden: In Deutschland komme meist unter die eigentliche Kunstrasenschicht eine zusätzliche Dämmung, die aus recycelten Reifen besteht, so dass die eigentliche Rasenschicht nicht so hoch ist und dadurch deutlich weniger Granulat benötigt wird.

Außerdem würden in Deutschland meist entweder komplett neu hergestellte Granulate oder Recyclingprodukte aus deutschen Altreifen genutzt, deren PAK-Gehalt sehr strengen und ständig geprüften Grenzwerten unterlägen. Die Granulate würden von unabhängigen Instituten getestet. Alle hier genutzten Granulate unterschritten die gesetzlichen Vorgaben – teilweise sogar sehr deutlich.

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