Aachen - Kunst mit Köpfchen: Nachwuchs-Friseure schneiden gut ab

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Kunst mit Köpfchen: Nachwuchs-Friseure schneiden gut ab

Von: Andreas Cichowski
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Wer ist der Beste im ganzen Land? Die Frage stand beim jüngsten Nachwuchswettbewerb der Friseure im Mittelpunkt. Foto: Andreas Cichowski

Aachen. Egal ob Hochsteckfrisur, Fönfrisur oder eine Frisur im Fantasy Style, die angehenden Friseure aus der Region wissen mit den neuesten Modetrends umzugehen und kennen sich mit Haaren, Make-up und Styling prächtig aus.

Am Sonntag konnten sie ihre Fähigkeiten beim Yi Cup 2014 unter Beweis stellen, ein großartiger Lehrlingswettbewerb, organisiert von der Innung Aachen.

Bereits zum vierten Mal fand der „young-innohaartiv-cup“ statt. Im Bildungszentrum für Friseure und Kosmetiker der Handwerkskammer Aachen zeigten 97 Auszubildende im Friseurhandwerk einen Tag lang in verschiedenen Disziplinen ihr Können. „Ziel dieses Wettbewerbs ist es, den Auszubildenden eine Möglichkeit zu geben, sich außerhalb des Ausbildungsbetriebes kreativ mit anderen jungen Kolleginnen und Kollegen zu messen“, erläutert Peter Hufschmidt, Mitinitiator des Yi Cup 2014.

Die Regeln sind denen einer Gesellenprüfung angepasst. So müssen die Models zu Beginn absolut ungeschminkt sein, bereits gestylte Frisuren werden gewässert und nach hinten gekämmt. Die Auszubildenden müssen ganz bei Null anfangen. Eine sogenannte Vorjury kontrolliert die Einhaltung dieser Regeln penibel.

Jana Blasius ist für den Wettbewerb aus Mülheim an der Ruhr angereist. Zusammen mit drei Freundinnen will sich die 24-Jährige gegenüber ihren Konkurrentinnen und Konkurrenten behaupten. Ihre Aufgabe war es, in der Disziplin Kosmetik innerhalb von 45 Minuten ein Fantasy-Make-up zu entwerfen und sich dabei kreativ zu entfalten. „Es war nicht einfach“, betont die angehende Friseurin. „Aber je schwieriger die Aufgabe ist, desto interessanter ist sie.“ Zwei Minuten vor Schluss ist sie fertig geworden und damit eine der Schnellsten ihrer Disziplin. Sie rät: „Niemand sollte sich verstecken, sondern sich der Herausforderung stellen.“

Genau das ist, was Hufschmidt sich wünscht. „Es reicht nicht, bloß in sozialen Netzwerken und dergleichen zu werben. Man muss persönlich auf die jungen Leute zugehen, um sie zu erreichen.“ Wochen zuvor hat er Ausbildungseinrichtungen besucht und versucht, die Auszubildenden zur Teilnahme zu motivieren. Und dies mit Erfolg. Entgegen des bundesweiten Trends wurden die Teilnehmerzahlen des Wettbewerbes von Jahr zu Jahr größer, so dass in diesem Jahr doppelt so viele Auszubildende wie noch im Vorjahr teilnahmen. „Damit ist der ,young-innohaartiv-cup‘ einer der größten Wettbewerbe seiner Art in ganz Deutschland“, berichtet Hufschmidt stolz. Mit dabei sind nicht nur Teilnehmer aus der Städteregion, sondern auch aus ganz NRW sowie aus Belgien und den Niederlanden.

Bewertet werden die Arbeiten durch eine Jury, die sich aus unterschiedlichen Branchen und Regionen zusammensetzt. Erfahrene Friseurmeisterinnen und -meister aus NRW, Belgien, den Niederlanden und ein international bekannter Fotograf aus Aachen stellten die Arbeiten unter modischen Aspekten in den Fokus. Nicht allein die fachlichen Leistungen werden gewertet, sondern auch innovative Ideen und Kreativität.

Die Gewinner erhalten neben Pokalen, Medaillen und Urkunden auch Seminargutscheine, Handwerkszeug und diverse Markenprodukte bei der Siegerehrung. „Keiner der Wettbewerbsteilnehmer wird mit leeren Händen ausgehen“, merkt Hufschmidt an. „Denn wer mitmacht, ist ein Sieger und wird vom Veranstalter belohnt und geehrt.“

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