Kulturwerk erinnert in den Aachen-Arkaden an den Künstler Hubert Werden

Von: Svenja Pesch
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Er fing Bewegungsabläufe bildnerisch ein: Hubert Werdens Arbeiten sind beim Kulturwerk zu sehen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Als „Sohn der Stadt“, wie ihn Hardy Kleidt vom Kulturwerk Aachen nennt, hat Hubert Werden nach seinem Tod eine Menge Bilder und andere Kunstwerke hinterlassen. Eine Retrospektive aus all seinen Schaffensperioden zeigt das Kulturwerk nun anlässlich seines zehnten Todestages.

Unter dem Titel „Zeitreise“ begibt sich der Betrachter auf Spurensuche und bekommt die Vielfalt seiner Techniken vor Augen geführt. Von informellen Arbeiten bis hin zu ganz konkreten Motiven unterstreicht Werden, der an der Kunstakademie Düsseldorf studierte, dass er sich auf kein Genre festlegen ließ. Angefangen mit Bildern aus den frühen 50er Jahren bis hin zur Schaffensphase um das Jahr 2000 können in der Galerie in den Aachen-Arkaden Collagen, Acryl- sowie Ölmalereien und Radierungen betrachtet werden. Werden, der zu Lebzeiten oft nach Makedonien und Kroatien reiste, nutze die Pausen vom Alltag vor allem, um Inspirationen zu finden.

Im Suermondt-Museum stellte der Künstler, der Kunst und Deutsch am Kaiser-Karls-Gymnasium unterrichtete, alleine sieben Mal aus, im Mies van der Rohe-Haus sind einige seiner Werke ständig zu sehen.

Kleidt freut sich, dass die Bilder den Weg ins Kulturwerk gefunden haben, denn dies sei, so Kleidt, eine wichtige und große Sache für Aachen. Zudem befasse sich Werden mit vielen Themen – zum Beispiel mit Bewegungsabläufen. Eine Choreografie der verstorbenen Pina Bausch nahm er zum Anlass, diese künstlerisch auf die Leinwand zu bringen. Über den Fundus verfügt Werdens Sohn Dr. Burkhardt Werden. Die Ausstellung findet statt in der Galerie des Kulturwerks, Trierer Straße 1, und kann bis 4. April besucht werden: Dienstag bis Samstag, 13 bis 19 Uhr.

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