Kulturverein präsentiert Expertin des Beuroner Stils

Von: nt
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Stellt die Beuronen-Kunst in Aachen vor: Monica Bubna-Litic. Foto: Kulturverein

Aachen. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 hat sich der Kulturverein Aachen-Prag das Ziel gesetzt, die Erforschung und Präsentation von historischen, kulturellen und geistigen Verbindungen der beiden Städte zu fördern.

Aus diesem Anlass lädt der Verein am Montag, 6. März, zu einem Vortrag von Monica Bubna-Litic ein, die über die Beuroner Kunst in Prag und die Kirche des Heiligen Gabriel referieren wird.

Bubna-Litic, die durch ihre Vorfahren mit dem Kloster St. Gabriel in Verbindung steht, veröffentlichte 2016 ein Buch mit dem Titel „Liber Evangeliorum“, das während des Vortrags ebenfalls thematisiert wird. Es zeigt die Buchmalerei der Beuroner Kunstschule, die ihren Ursprung in der tschechischen Hauptstadt hat. Zu sehen sind dort Seiten aus dem Evangeliar von St. Gabriel sowie Bilder von Entwürfen, Erfassungen und Kunstwerken.

Bereits im vergangenen Jahrhundert war die Beuroner Kunst für den Aachener Raum von Bedeutung. „Es gab hier viele Ausstellungen. Dadurch wurde die Kunstrichtung bekannt und inspirierte viele Künstler aus dem Jugendstil“, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Vera Blazek.

Auch heute kann man in Aachen noch Werke der Kunstrichtung finden: „Das Mosaik und die Christus-Figur in der Herz Jesu-Kirche zeigen Merkmale des Kunststils“, so Blazek. Vermutlich seien auch die Engelsskulpturen an der Außenfassade des Alexianer-Krankenhauses ein Teil der Beuroner Kunst.

Der Vortrag ist der Beginn der diesjährigen Veranstaltungsreihe des Vereins. Weitere Informationen zu dem Verein und der Veranstaltung, die um 19 Uhr in der Domsingschule, Ritter-Chorus-Str. 1-4, stattfindet, unter: www.aachen-prag.de. Monica Bubna-Litic wird an diesem Abend ihr Buch auch zum Verkauf anbieten.

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