Städteregion - „Kulturrucksack“: Begeisterung und Liebe zur Musik wecken

„Kulturrucksack“: Begeisterung und Liebe zur Musik wecken

Von: Svenja Pesch
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Freuen sich, dass das Land mit dem „Kuturrucksack“ Musikprojekte für Kinder fördert: Kulturdezernent Markus Terodde (l.), Proketleiterin Dr. Nina Mika-Helfmeier (Mitte) und Vertreter der Schulen. Foto: A. Herrmann

Städteregion. Musik macht Spaß. Vor allem, wenn Kinder auf professionelle Sänger, Choreographen oder Videoproduzenten treffen, verheißt dies eine erfolgreiche Zusammensetzung. Das Großprojekt „Kulturrucksack – Music is fun“, das vom Land Nordrhein-Westfalen mit 100.000 Euro gefördert wird, richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen wollen.

Der Rucksack steht dabei symbolisch für Schule, Freizeit, aber auch Abenteuer. Jährlich schnallen sich viele Kinder und Jugendliche den „Kulturrucksack“ auf und erarbeiten mit Projektpartnern Konzepte, die später präsentiert werden. Musik steht zwar im Vordergrund, aber hinzu kommen weitere Lernziele. Denn dass die Beschäftigung mit Musik Sozialkompetenz, Intelligenz und Disziplin fördert, ist Fachleuten zufolge nur ein positiver Nebeneffekt. Hauptzielgruppe von „Music is fun“ sind zehn- bis 14-Jährige, die kostenfreien Zugang zu dem Projekt haben müssen.

In der Städteregion ist federführend das Amt für Kultur und Empirische Forschung unter Leitung von Dr. Nina Mika-Helfmeier für die Vernetzung und Bündelung von Ideen und Aktionen verantwortlich. Mika-Helfmeier hofft vor allem, dass bei den Kindern die Liebe zur Musik geweckt wird und sie sich mit Begeisterung dem Projekt widmen. Es ist bereits das zweite Mal, dass das Vorhaben vom Land gefördert wird. Aktuell beteiligen sich 15 Schulen aus der Städteregion mit einer kulturell-musischen Idee, wobei nach den Sommerferien zwei weitere dazukommen. Drei weitere Schulen haben dann immer noch die Möglichkeit, ebenfalls mitzuwirken.

Das Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen ist bereits das zweite Mal dabei. Dieses Jahr steht alles unter dem Motto „Traummaschine“. Die Teilnehmer setzen sich mit ihren Träumen musikalisch, textlich und filmisch auseinander. Dabei liegt der Fokus auf Klangcollagen, die das Flüchtige, nicht Greifbare eines Traums wiedergeben. Als Profis stehen den Jugendlichen die Regisseure Christian Becker und Oliver Schwabe sowie als Komponist und Musikexperte Boris Bansbach zur Seite.

Auch die anderen Schulen – das städtische Gymnasium Herzogenrath, das Aachener Inda-Gymnasium, das Gymnasium der Stadt Baesweiler und das Stolberger Ritzefeld-Gymnasium, die Elwin-Chrsitoffel-Realschule Monschau sowie die Realschulen Stolberg und Baesweiler, die Gesamtschulen Alsdorf, Eschweiler, Aachen-Brand und die 4. Aachener Gesamtschule sowie die Förderschulen Lindenschule und Beginenstraße in Aachen gehen jeweils mit einer ausgetüftelten Idee an den Start. Die Palette reicht dabei von der Entwicklung von Kinderopern über Musicals bis hin zur Erarbeitung von genreübergreifende Konzerten.

Nachhaltigkeit gehört beim „Kulturrucksack“ ebenso zum Konzept wie eine gute Beratung. Das Team vom Amt für Kultur und Empirische Forschung der Städteregion prüfte vorab die Bewerbungen. Es berät die Teilnehmer bei der Konkretisierung ihres Vorhabens und hilft, die passenden Partner zu finden. So sind eine hohe Qualität und eine optimale Ausrichtung an den Projektzielen gewährleistet.

Und bei allem Ehrgeiz ist eines sicher: Der Spaß kommt bei dem außerordentlichen Schulprojekt garantiert nicht zu kurz. Lautet doch schon der Titel „Music is fun“.

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