Aachen - Kulturreihe „across the borders” wieder in der Stadt

Kulturreihe „across the borders” wieder in der Stadt

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Auf den Spuren der „Fab Four
Auf den Spuren der „Fab Four”: Die Beatles-Cover-Band Ringo geht zum Auftakt von „across the borders” auf Tournee per Cabrio-Bus. Ringo spielt am Samstag ab 13 Uhr im Frankenberger Park, auf dem Willy-Brandt-Platz, am Abtei-Platz und in Köpfchen.

Aachen. Daheim bleiben und doch alle Grenzen sprengen: Auch in diesem Sommer kein Problem in der Kultur- und Europastadt Aachen. Zum fünften Mal laden die Organisatoren vom Kulturbetrieb zum internationalen Festival „across the borders” ein.

Vom 5. bis 22. August gilt es, jenseits der Grenzen der europäischen Kultur auf Entdeckungsreise zu gehen. In den vergangenen Jahren waren entlang der Route Charlemagne verschiedene Kunstaktionen, Installationen und Performances zu sehen. Diesmal liegt der Akzent ganz auf Musik und Freiluft-Freuden mit den Genres Tanz, Kunst und Mode. Am Wochenende startet die kreative Stafette mit einem Auftakt nach Maß.

Am Samstag, 4. August, legt zur Festival-Eröffnung die Band Ringo mit Ihrer Magical Mystery Bustour los. Nach dem legendären Konzert vor fünf Jahren auf dem Dach eines Hauses am Aachener Markt und dem Cavern-Club-Gig im Aachener Rathaus präsentieren die Beatles-Epigonen sich einmal mehr mit besonderen Spielorten und -arten. Die Band fährt auf dem Oberdeck eines alten, offenen Doppeldecker-Busses durch die Stadt. Die „Busstationen”, an denen jeweils ein 30- bis 45-minütiges Konzert stattfinden wird, sind um 13 Uhr der Frankenberger Park, um 15 Uhr der Willy-Brandt-Platz, um 17 Uhr der Abteiplatz in Burtscheid und um 20 Uhr das Cafe Kukuk an der Eupener Straße 420.

Mit einer Ausstellung von Gisoo Kim unter dem Titel „Genähtes Wasser” in der Galerie S. am Hof wird das Festival dann am Sonntag, 5. August (16 bis 22 Uhr), offiziell eröffnet. Kunstvoll vernähte Fotografien von Wassermotiven lassen eine raumgreifende Installation entstehen, die spielerisch eine Verbindung von innen nach draußen andeutet: zu den zahlreichen Thermalquellen in der unmittelbaren Nachbarschaft.

Um 17.30 Uhr geht es an diesem Tag weiter auf dem Hof mit dem Global Tala Ensemble und Special Guests. Ramesh Shotham, ein vielseitiger und außergewöhnlicher Musiker der Kölner Szene, spielt im spannenden Quintett mit vier jungen, groove-orientierten deutschen Musikern: Carola Gray (Schlagzeug), Lukas Meile (südamerikanische Percussion), Max Klass (orientalisches Percussion) und Jan Kurth (Stimme). Zusammen laden sie zu einer feurigen Reise durch die globale Trommelwelt ein. Zwischendurch gibt es eine Modenschau der besonderen Art.

Es werden genähte Fotocollagen, Schalen, Hüte, Taschen und Gisoo Kims markante „Fotokleider” präsentiert. Die ausgefallenen Entwürfe werden am Abend in Form einer improvisierten Choreographie zu sehen sein. Um 21 Uhr bestreiten das Vokaltrio Nørn und Hervé de Pury den Abschluss der Festivaleröffnung. Mit ihrem Musikspektakel IOD wollen sie die Zuhörer in eine endlose Welt voller fremdartiger Eindrücke und Träume eintauchen lassen.

Die Musik erforscht eine erfundene Sprache: Nornik, ein kurioses Vokabular von Wörtern, welche zwar nicht existieren, sich jedoch vertraut anhören. Die speziellen Klangfarben der Instrumente von Hervé de Pury verbinden sich organisch mit den Stimmen, den wiegenden Rhythmen und den beunruhigenden Akkorden von Nørn. Alle Veranstaltungen sind an diesem Sonntag eintrittsfrei.

Weiter gehts am kommenden Mittwoch, 8. August, ab 19.15 Uhr zum Nulltarif an prädestinierter Stätte: Der erste Konzertabend mit der niederländisch-deutschen Band BB Three und der Aachener Rockformation Neogene ist eine Fortsetzung der 2011 wiederbelebten Hofkonzerte. Die sechs „Hofgastronomen” Domkeller, Café zum Mohren, Hofgarten, Kaiserwetter, Ottos und Variethé präsentieren in Kooperation mit „across the borders” eine Kombo mit viel Groove, Stimme und Soul - im typischen Sound alter Stax- und Motown-Platten. BB Three ergänzt sich so aufs Feinste mit den Aachener Lokalmatadoren: Neogene kann es mit seinem rockig-exalierten Sound ebenso „amtlich” krachen lassen wie auch still berühren.

Der Hof bildet auch die Kulisse zum Auftakt des „Café Regional”: Um 19.15 Uhr laden die Moderatoren Laura Dee und Rick Takvorian zum ersten Mal zu einer lockeren Mischung aus Talk und Musik zwischen den Säulen. Mit von der Partie ist unter anderem die gebürtige Moskauerin Lizusha mit ihren humorvollen und mit Witz erzählten Geschichten über den langen Weg der Integration und einem schwungvollen Mix aus geerdeten HipHop-Beat, gepaart mit einem Hauch von Reggae-Impressionen, präsentiert von Nick Knatterton und seiner Frau Johanna, den warmen Klängen der Chansonsängerin Romy Conzen, den mal schnoddrigen, mal verträumten, mal melancholischen Songs von Michael Witte oder den fetzigen Rhythmen der Gruppe „The Tideline”. Damit dürfte die Einstimmung aufs zweite „across the borders”-Wochenende perfekt sein: Über weitere Termine berichten wir in Kürze.
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