„KulturFestWest“: Hier kann jeder kreativ sein

Von: Svenja Pesch
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Vorfreude auf die große bunte Party im Westpark: Die Organisatoren von „KulturFestWest“ haben für den 9. September ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Was vor drei Jahren im Kleinen begann, ist heute ein großes Fest mit über 2000 Besuchern. Die Rede ist vom „KulturFestWest“, das am 9. September im Aachener Westpark stattfindet. Im Rahmen der Feierlichkeiten zu seinem 50. Geburtstag richtet der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte (VKM) den bunten Tag aus.

Dass die Veranstaltung innerhalb von nur drei Jahren so an Besuchern und beteiligten Akteuren gewonnen hat, freut Rebecca Dufke vom VKM sehr. „2011 gab es das Projekt ‚Wir alle – Gemeinsam leben im Westpark‘. Im Fokus stand damals die Vernetzung der hier ansässigen Organisationen und Vereine. Menschen des Viertels sollten sich vernetzen und einfach ihre Nachbarschaft kennenlernen. Auch die Inklusion spielte eine Rolle“, so Dufke.

Als die Bleiberger Fabrik anlässlich ihrer Feier zur 500. Werkwoche den Gedanken aufgriff, war das „KulturFestWest“ schließlich geboren.

Die diesjährige Veranstaltung wird mit einem Gottesdienst um 13 Uhr eröffnet. Anschließend gibt es ein buntes Mitmach- und Informationsprogramm. „Bei uns kann wirklich jeder teilnehmen. Wir bieten Kreativwerkstätten, Sitzgymnastik, Bewegungsspiele, Wettspiele oder Kinderschminken an. Egal ob Alt oder Jung, Menschen mit Handicap oder Fluchthintergrund – wir wollen Leute aus dem Westviertel und über die Grenzen hinaus zusammenbringen, denn an diesem Tag wagen wir einen Blick über den Tellerrand“, ergänzt Dufke.

Die Jugendkunstschule der Bleiberger Fabrik, die Lebenshilfe, der Verein „Öcher Talente“ oder auch der Weltladen und die Grundschule OGS Hanbruch sind nur einige der Teilnehmer. Denn die Resonanz und die Anfragen sind enorm. Selbst Dufke selbst weiß aktuell noch gar nicht so genau, wer alles anwesend sein wird. „Wir erhalten nach wie vor Anfragen und sofern noch Kapazitäten vorhanden sind, besteht die Möglichkeit, einfach noch dazuzukommen“, betont Dufke.

Neu dabei ist unter anderem auch die „Bike-Kitchen“. Radfahrer können kleinere Reparaturarbeiten wie Reifenwechsel oder Ölung der Kette selbstständig durchführen. Für Werkezeug ist gesorgt, den Rest muss man selbst mitbringen. Den Abschluss des Festes bildet ein Open-Air-Konzert mit verschiedenen Bands wie dem Schlagsaiten Quantett oder den Cable Bugs.

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