Aachen - „Kulturbus”: Flotte und sichere Wege Richtung Kunst

„Kulturbus”: Flotte und sichere Wege Richtung Kunst

Von: sebastian dreher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Einmal Kultur und zurück: In Kooperation mit dem Busunternehmen Taeter hat die Stadt den „Kulturbus” eingerichtet. Pünktlich zum neuen Schuljahr können damit alle Schulen und Kitas im Aachener Stadtgebiet zu den im Programm vorgesehenen Kultureinrichtungen fahren.

Der Bus holt die Schüler vor dem Schultor ab und fährt sie dort auch hin zurück - ein Service, der vor allem für die Stadtrandgebiete von Vorteil ist. „Die Kinder müssen unkompliziert und vor allem sicher zum Ziel kommen”, erklärt Kulturbetriebsleiter Olaf Müller. „Ihnen muss schon in frühen Jahren der Zugang zu Musik, Literatur, Kunst und Tanz ermöglicht werden. Der Kulturbus ist ein wunderbares Werkzeug dafür.”

26 Stationen gibt´s schon

Im Rahmen des Gesamtkonzepts „Kulturelle Bildung” arbeitet Müller an verschiedenen Projekten, die junge Menschen für Kultur sensibilisieren sollen.

26 Einrichtungen können mit dem Kulturbus angefahren werden. Bei der Auswahl der Stationen wurde vor allem darauf geachtet, dass ein ganzjähriges Programm angeboten wird, das sich auch an Kinder und Jugendliche richtet. Neben der Barockfabrik und der Stadtpuppenbühne „Öcher Schängche” stehen das Couven-Museum, die Stadtbibliothek, das Ludwig-Forum sowie verschiedene Theater und viele Häuser mehr auf der Liste.

Ganz kostenlos ist der Transport allerdings nicht. Pro Hin- und Rückfahrt fallen 65 Euro an, in der Stoßzeit zwischen 11.45 und 14 Uhr kommen noch zehn Euro Aufpreis hinzu.

„Damit alle Kinder einen Sitzplatz bekommen, haben wir die Zahl der zu befördernden Personen auf 49 pro Fahrzeug begrenzt”, sagt Taeter-Mitarbeiter Hans-Martin Schreiber. Eine Fahrt sollte mindestens 14 Tage im Voraus geplant werden, damit es zu keinen Engpässen kommt.

Wie Schreiber versichert, müssen Betreuer und Lehrer nach dem Sommerferien trotzdem nicht in Hektik verfallen, weil sie fürchten, keinen freien Termin mehr zu bekommen. „Wir haben genug Busse, es wird keine Schule zu kurz kommen.” „Mit den öffentlichen Verkehrsmittel waren Ausflüge immer sehr anstrengend für die Kinder und die Betreuer”, sagt Ingeborg Frank, Leiterin der evangelischen Kindertagesstätte am Kupferofen in Forst. „Das wird mit dem Kulturbus anders werden.”
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