Aachen - Kulis, Popcorn und viele Infos

Kulis, Popcorn und viele Infos

Von: Annika Kasties
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Bei der Messe „Rund ums Studi
Bei der Messe „Rund ums Studium” brachten viele Aussteller Wissenswertes an die künftigen Akademiker. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Gelbe Luftballons, bunte Schlüsselanhänger und Gratis-Kugelschreiber in jeder erdenklichen Farbe. „Was ist denn hier los?”, wundert sich eine Studentin verwirrt. Eigentlich wollte sie lediglich im Studentenwerk zu Mittag essen.

Am Eingang der Mensa angekommen, hält sie jedoch wie aus dem Nichts zwei Zeitschriften, fünf Flyer, drei Stifte und vier Päckchen Fruchtgummis in den Händen.

Für die Informationsveranstaltung „Rund ums Studium” verwandelte sich das Foyer des Studentenwerks der RWTH in eine kleine Messehalle. 35 Unternehmen und Initiativen aus der Region nutzten die Gelegenheit, um sich den Studienanfängern zu präsentieren. „Wir wollen den Neuen eine Infrastruktur mitgeben”, erklärte Ute von Drathen vom Studentenwerk den Hintergrund der mittlerweile 24. Erstsemester-Infomesse. Gerade für Neulinge der Kaiserstadt kann der Studienstart in einer noch unbekannten Umgebung überfordern. Wo gibt es noch einen freien Wohnheimplatz? Und welche Sportarten bietet der Hochschulsport an? An verschiedenen Ständen konnten sich die Studenten zu den unterschiedlichsten Themen rund um Studium und Freizeit beraten lassen.

Mit zahlreichen Werbegeschenken lockten Unternehmen und Hochschulgruppen die Aufmerksamkeit der Erstsemester. Das Hochschulkino-Filmstudio trumpfte mit einer besonders ausgefallenen Idee auf und sorgte mit einer eigens für die Infomesse aufgestellten Popcorn-Maschine für echte Kinostimmung. „Überall, wo es etwas kostenlos gibt, kommen die Leute hin”, sagte die Cineastin Mareike Mutz aus Erfahrung. Eine Tüte Popcorn sei eine gute Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen, das Programm des Filmstudios zu verteilen und für Großveranstaltungen wie die legendäre Vorführung der Feuerzangenbowle zu werben.

Ganz ohne Buntstifte und Gummibärchen versuchte hingegen die Zentrale Studienberatung der RWTH auf sich aufmerksam zu machen. Gerade in Zeiten, wenn das Studium nicht so problemlos ablaufe wie erhofft, sei die Studienberatung oft die erste Anlaufstelle für Hilfesuchende. Leider sei vielen Studenten dieses nützliche Angebot nicht bekannt, bedauerte Alexander Brill. Mit der Infomesse solle somit der erste Kontakt hergestellt werden. „Und selbst wenn sie uns noch nicht aktiv ansprechen, wissen sie zumindest, dass es uns gibt.”
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