Aachen - Kulinarischer Genuss für den guten Zweck

Kulinarischer Genuss für den guten Zweck

Von: nk
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Freuen sich über großes Engagement für Mukoviszidose-Kranke (v.l.): Herbert Lange (Vorsitzender des Vereins Mukoviszidose Aachen), Elke Schilz (Kassiererin), Wolfgang Winkler (Geschäftsführer des Art Hotel Superior und Mitglied des Lions Club Aachen-Dreiländereck), Dr. Hiltrud Döhmen- Benning (2. Vorsitzende Vereins Mukoviszidose Aachen) und Çetin Saltan (Präsident des Lions Club Aachen- Dreiländereck). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das traditionelle Benefiz-Kochevent des Vereins Mukoviszidose Aachen und des Lions Club Aachen-Dreiländereck hat jetzt erneut trefflich das Engagement für eine gute Sache mit kulinarischem Genuss und ausgezeichneter Unterhaltung verbunden.

Im Art-Hotel Superior erwartete die knapp 100 Gäste ein Essen, das von den Muko-Schutzengeln und Lions zubereitet wurde. Und auch für die Bewirtung im stimmungsvoll dekorierten Saal waren die Ehrenamtler zuständig.

Dass der sechste Abend dieser Art komplett ausgebucht war, zeugt für die wunderbare Atmosphäre, die für viele Betroffene der Krankheit Mukoviszidose für einige Stunden ihr Leid vergessen lässt. Mehr Lebensqualität für die Betroffenen und die Erforschung der unheilbaren Stoffwechselkrankheit sind die Herzenswünsche des Vereins, wie Vorsitzender Herbert Lange erklärte. Mit seiner Stellvertreterin Dr. Hildtrud Döhmen-Benning lenkt er die Geschicke des Vereins.

Erlös geht an die Kinderklinik

Mit einem Duo von Thunfisch und Gewürzlachs mit Knusper-Cannelloni, Feldsalat mit warmen Ziegenkäse, Trüffelhonig, Orangenfilets und Ingwer, Blumenkohlcurrysuppe, einem Johannisbeersorbet, danach Tafelspitz mit saisonalen Beilagen sowie einer Las-Vegas-Surprise als Dessert wurden die Gäste verwöhnt. Durch den Abend führte Unterhaltungskünstler Michael Larsen. Der Magier und Mentalist Tom Duval begeisterte mit seinen verblüffenden Tricks. Eine große Tombola rundet den Abend ab.

Der Reinerlös ist für die Anschubfinanzierung eines sogenannten Bodyplethysmographen für die Lungenfunktionsabteilung der Kinderklinik im Uniklinikum bestimmt. „Es wird dringend ein neues Gerät gebraucht, mit dem die Funktion der Lunge von Patienten überprüft, sowie der Verlauf der Therapie und eine eventuell nötige Anpassung überwacht werden können“, erklärte Döhmen-Benning.

Im Luisenhospital hatte der Verein vor Kurzem zum Beispiel eine Anschubfinanzierung für eine Arztstelle ermöglicht, der Arzt wurde später übernommen. „Solch nachhaltige Hilfe ist unser Ziel“, betonte die stellvertretende Vorsitzende. Die aktuelle Lebenserwartung von Mukoviszidose-Patienten betrage etwa 45 Jahre. „Selbst das Wort Mukoviszidose ist für viele Bürger immer noch ein Zungenbrecher. Leider ist die Krankheit viel zu wenig bekannt, geht unter.

Über Betroffene fällt kaum ein Wort in der Öffentlichkeit, sie geraten zu Außenseitern“, beschrieb Döhmen-Benning einen weiteren wichtigen Aspekt der Benefiz-Veranstaltung, nämlich die Öffentlichkeitsarbeit. „Es geht uns nicht nur darum, den Betroffenen zu helfen und ihre Symptome zu behandeln, sondern auch die Aufklärung der Krankheit voranzutreiben. Mukoviszidose muss heilbar werden“, betonte Dr. Hiltrud Döhmen-Benning.

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