„KuKuK” feiert Einstand im alten Zollhaus

Von: Andre Schaefer
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Elfen und andere gute Geister: Auch mit einem Happening im Grünen zeigen die KuKuK-Aktiven ihr Können. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Wer dieser Tage den Grenzübergang an der Eupener Straße passiert, wird staunen. Denn aus dem alten Zollhaus, das in den vergangenen Jahren eher trostlos dastand, ist ein bemerkenswerter Ort der Kreativität geworden. Grund ist die Initiative des deutsch-belgischen Vereins „Kunst und Kultur im Köpfchen”, kurz „KuKuK”, der nun dortselbst sein neues Zuhause gefunden hat.

Am Sonntag freuten sich die Vereinsmitglieder mit zahlreichen Besuchern über die offizielle Einweihung, bei der neben Vertretern des NRW-Ministeriums für Bauen und Verkehr nicht wenige lokale Politiker zu Gast waren.

„Ich kann mich sehr gut erinnern, wie ich vor etwa zwei Jahren hier vor einem echten Ruinenhaufen stand. Es ist erstaunlich, was in den letzten Monaten passiert ist, das Ergebnis ist hervorragend. Insgesamt fällt dieses Projekt nicht nur durch seinen Charme auf, es hat auch Zukunft”, sagte OB Marcel Philipp. „Wir brauchen mehr solcher markanter Stellen im Bereich der Kunst”, lobte er.

Die Glückwünsche des Oberbürgermeisters richteten sich insbesondere an die über 100 Ehrenamtlichen, die mehr als 1250 Stunden in das Projekt investiert haben. „Sogar unsere drei Architekten sind Mitglieder im Verein. Das ist schon etwas Besonderes. Unser Dank geht neben den vielen fleißigen Helfern an die Stadt sowie das NRW-Landesprogramm "Initiative ergreifen", ohne die dieses Projekt nie möglich gewesen wäre”, sagte Geschäftsführerin Alice Loo.

Große Terrasse lockt

Erst vor wenigen Wochen wurden die Umbauarbeiten mit der Erstellung einer 100 Quadratmeter großen Terrasse abgeschlossen. Rasant und erfolgreich verliefen auch die letzten zehn Jahre im Verein. Zählte man bei der Gründung fünf Mitglieder, so freut sich „KuKuK” im Jubiläumsjahr über mehr als 100 Aktive. „Wir haben bereits viel geschafft, doch wir wollen noch mehr. Wir sind ein Verein mit Zukunft”, meinte denn auch der Vorsitzende Michael Zobel.

Auf die Besucher wartete daher auch ein buntes Rahmenprogramm. So fanden unter dem Leitmotiv „Transit - Kunst an der Grenze” gleich drei Ausstellungen rund ums Zollgebäude statt. Neben Tanz und Musik sorgte am späten Abend eine Lichtershow für viel Aufmerksamkeit.

Das soll so bleiben. „Besonders freuen wir uns über eine Nachtbeleuchtung entlang des Daches. Wir sind uns sicher, dass noch mancher Autofahrer hier stehen bleiben wird”, meinte Alice Loo.
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