Künstlerische Leichtigkeit wie aus einem Guss

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Beeindruckende Schau: Galeristin Ineke Paliska präsentiert in Ladgraaf die Werke von Gisela Engeln-Müllges. Foto: Ralf Roeger

Landgraaf. Einen Einblick in das breite künstlerische Schaffen der Künstlerin Professor Gisela Engeln-Müllges zeigt aktuell die Ipomal Galerie in Landgraaf in den Niederlanden. Dabei spielt die Künstlerin mit Variationen der Oberfläche und schafft es dadurch, ihren Arbeiten einen Anschein von spielerischer Leichtigkeit zu verleihen.

Für die Galeristin Ineke Paliska eine besondere Ausstellung, wie sie erzählt: „In der Nachfolge des verstorbenen Benno Werth, ihrem Lebensgefährten, und dessen Substraktiv-Gussverfahren, mit dem unter anderem komplexe Formen in einem Gussvorgang erzeugt werden können, baut Gisela Engeln-Müllges ihre vielschichtigen Skulpturen auf. Skylines, Wände, Kugeln, Pyramiden aber auch große Stelen bestimmen ihr Werk.“

Einen konkreten Titel trägt die Ausstellung nicht. Vielmehr geht es darum, das Schaffensspektrum sichtbar zu machen. Die überwiegenden Werke stammen aus den letzten zwei Jahren.

„Natürlich war Gisela Engeln-Müllges vor allem am Anfang stark von Benno Werths Skulpturen beeinflusst, schließlich hat er sie in das Substraktiv-Gussverfahren eingeführt“, ergänzt Paliska und führt fort: „Man kann sagen, dass sie nun im Sinne Benno Werths eigenständig und mit einer neuen Farb- und Formsprache das Werk als Hommage an den großen Künstler fortführt.“

Ihr persönlicher und ganz eigener Stil zeigt sich beispielsweise in ihren Stelen mit unterschiedlichen Scheiben – von hauchdünn bis massiv verändern sie den Blickwinkel des Betrachters. Auch die Skylines üben eine Faszination aus, denn hier schafft Engeln-Müllges großformatige Arbeiten, die sich durch eine ungeheure Komplexität von Formen auszeichnen.

Ihre angefertigten Skulpturen wirken durch Unterbrechungen und leichte Richtungsänderungen spielerisch schwerelos. Und passend zur Leichtigkeit sorgten bei der Vernissage Fh-Rektor Professor Marcus Baumann und Sängerin Simone Helle für tolle Klänge und eine swingende Atmosphäre.

Die Ausstellung von Gisela Engeln-Müllges kann bis zum 19. Februar in der Ipomal Galerie, Charles Frehenstraat 5, 6374 Landgraaf, besucht werden. Zur Finissage wird ab 15 Uhr die Künstlerin selbst anwesend sein. Öffnungszeiten: freitags von 17 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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