Aachen - Künstlerin Hedi Frankenne stellt ihre Arbeiten im Haus Hörn aus

Künstlerin Hedi Frankenne stellt ihre Arbeiten im Haus Hörn aus

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Wie malt man Vertrauen? Welche Farben können Emotionen wie Mut, Hoffnung oder Leichtigkeit ausdrücken? Fragen, mit denen sich die Künstlerin Hedi Frankenne auseinandergesetzt hat. In ihrer Ausstellung „Die Kraft der Engel“ im Haus Hörn, widmet sie sich der Thematik der Engelerscheinungen.

Bereits seit 18 Jahren malt Frankenne Bilder, seit 15 sind es allerdings die Engel, die sie am meisten beschäftigen. „Ich habe vor zehn Jahren das Buch ,50 Engel für das Jahr‘ von Anselm Grün gelesen. In diesem Zusammenhang habe ich überlegt, wie man die im Buch auftauchenden Begriffe wie Vertrauen, Zuversicht oder Liebe als Engel darstellen kann“, erzählt Frankenne. Entstanden sind so viele Werke, die vor allem eins ausstrahlen: eine Wärme, die den Betrachter sofort in den Bann zieht. Das Besondere bei all ihren Bildern ist, dass man nie eine konkrete Engelsfigur mit Flügeln erkennt, wie sie der allgemeinen Vorstellung von Engeln entspräche. Doch das hat Hedi Frankenne ganz bewusst gemacht, wie sie ergänzt: „Ich möchte, dass die Menschen ein Sehen für Geistwesen entwickeln. Engel sind gestaltlos, sie sind vielmehr Energiewesen, die auf der Erde wirken, aber dies ohne Flügel tun.“

Der Pfarrer und Seelsorger des Haus Hörn, Bernd Schmitz, sieht in den Engel-Arbeiten noch einen weiteren Punkt: „Im Alten Testament sind die Engel die Boten Gottes, die seine Erhabenheit unterstreichen. Sie begleiten die Menschen und geben ein Stück der Liebe Gottes wieder. Mut, Versöhnung und Offenheit sind Werte, die die Engel ebenfalls symbolisieren und unter das Volk bringen. Genau das macht auch Hedi in ihren Kunstwerken.“

Bilder ersteigern

Verkäuflich sind ihre Werke nicht. Das ist ein Prinzip der Künstlerin. Viel lieber verschenkt sie ein Gemälde. Es gibt jedoch die Möglichkeit, ein Bild zu ersteigern. Bis zum 3. Adventssonntag können Angebote ab 200 Euro abgegeben werden. Der Erlös kommt der Kampagne „Werde Hospiz-Pate“ zugute, die Menschen unterstützt, die sich eine Pflege oder Betreuung nicht leisten können. Bis zum 7. Januar können die Arbeiten im Haus Hörn, Johannes-von-den-Driesch Weg 4, besichtigt werden.

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