Krugenofen: Bald wieder Ampel an der Dauerbaustelle

Von: Thorsten Karbach
Letzte Aktualisierung:
krugenbu
Viel Arbeit liegen geblieben: Der harte Winter hat dafür gesorgt, dass die Baustelle Krugenofen deutlich länger dauert als geplant. Eine neue Asphaltdecke wird wohl erst Ende März aufgebracht. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Stillstand gibt es nur noch im Berufsverkehr auf der Straße. Die Bauarbeiten der Stawag am Krugenofen haben wieder Fahrt aufgenommen, und auch der Autoverkehr rollt aktuell in beide Richtungen - wenn auch auf einem recht holprigen provisorischen Asphaltband.

Eigentlich hätten die Arbeiten an den Kanälen und Gasleitungen in den nächsten Tagen beendet werden sollen, im Herbst hatte die Stawag den Januar als Ziel ausgerufen. Doch der harsche Winter machte den Planern auch hier einen Strich durch die Rechnung.

Keine Aussicht auf Besserung vor Ende März

Das neue Ziel lautet Ende März. Es ist also noch Geduld gefragt am Krugenofen. Die Wasserrohre von 1890 wurden außer Betrieb genommen und die neue Leitung letzte Woche ins Netz eingebunden. Nun werden laut Stawag-Sprecherin Corinna Bürgerhausen die Hausanschlüsse für Gas und Wasser gelegt. „Das wird bis etwa Mitte Februar dauern - allerdings sind wir auch hier von der Wetterentwicklung abhängig”, erklärt sie. Drei Hausanschlüsse müssen dann noch „nachgezogen” werden, denn diese sind - so die Stawag - nur schwer zu erreichen. Dafür müsse eine kleine Grube ausgehoben werden, um dann in unterirdischer Stollenbauweise die Anschlüsse zu legen. „Ende März hoffen wir, dass auch das erledigt ist und wir einen neuen Straßenbelag aufbringen lassen können”, sagt Bürgerhausen.

Die kleine Grube wird aber noch einmal große Auswirkungen auf den Verkehrsfluss haben. Im März wird die Stawag wieder abwechselnd Fahrspuren sperren und eine Baustellenampel montieren, um den Verkehr zumindest eingeschränkt - und abwechselnd - in beide Richtungen über die neuen Kanäle fließen zu lassen. „Es wird leider wieder Verkehrsbehinderungen geben”, sagt Bürgerhausen und bittet um Verständnis. Die Situation rund um die Burtscheider Brücke spitzt sich ohnehin wieder zu, denn mittlerweile ist der Boxgraben zwischen Franzstraße und Marschiertor wegen der anstehenden Erneuerung der Straße in Richtung Hauptbahnhof nicht mehr befahrbar, und der Verkehr kriecht nur langsam über die Friedlandstraße Richtung Brücke. Stillstand ist zumindest auf den Straßen wieder absehbar.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert