Aachen - Krugenofen: Bald mehr Schutz für die Radfahrer

Krugenofen: Bald mehr Schutz für die Radfahrer

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Zwei Jahre wurde politisch diskutiert, jetzt geht es zügig voran: Am Krugenofen werden seit Montag Schutzstreifen für die Fahrradfahrer markiert. Etliche Autofahrer missachteten indes die ausgewiesenen Parkverbote. Abgeschleppt wurde zunächst jedoch noch nicht. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Da haben einige Autofahrer zunächst wohl noch Glück gehabt. Nämlich jene, die ihr Blech am Rande des Krugenofens abgestellt hatten – da, wo jetzt nach langem Hin und Her die Markierungsarbeiten für Radfahrerschutzstreifen gestartet sind.

Bereits Ende vergangener Woche hatte die Stadt Halteverbotsschilder platziert, doch die wurden teils einfach ignoriert. Mit Fortgang der Arbeiten dürften sich besagte Autofahrer jedoch kaum wundern, wenn ihre Fahrzeuge auf dem Abschleppwagen landen. Denn solange das Wetter einigermaßen mitspielt, sollen die Markierungen zügig vorgenommen werden.

Zügig war es bei diesem umstrittenen Thema vormals insbesondere politisch nicht zugegangen, bevor dann doch noch der Turbo eingelegt wurde. Und zwar, nachdem die Bezirksregierung zum zweiten Mal die Einführung von Tempo 30 – die Alternative zu den Schutzstreifen dort – kategorisch abgelehnt hatte. Da nun die Schutzstreifen der Weisheit letzter Schluss sind, fallen am Krugenofen 32 Parkplätze weg. Genau da, wo am Montag zunächst noch nicht abgeschleppt wurde. Sollte das Wetter halten, könnten die Arbeiten in zwei Wochen beendet sein.

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