Kronenberg macht schon mobil für die Flüchtlinge

Von: Nina Krüsmann
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Unterstützung vor Ort. Mit dem Erlös des vergangenen Kronenbergfest wird zur Freude aller Beteiligten der Jugendtreff unterstützt. Bei der nächsten Auflage am 19. September soll für Flüchtlinge am Kronenberg gesammelt werden. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Mit einem großen Fest wollen die Bewohner des Kronenbergs Geld für die Flüchtlinge vor Ort sammeln. In Kürze sollen dort Migranten in Containerwohnungen untergebracht werden.

Das 12. Kronenbergfest am Wendehammer garantiert am Samstag, 19. September, von 14 bis 18 Uhr jede Menge Spiel und Spaß. Das Team „Wir am Kronenberg“ organisiert das traditionelle Stadtteilfest. Es gibt eine Kuchentheke, Leckeres vom Grill, Basteln und Schminken für die Kinder, eine Tombola und vieles mehr.

Zivile Preise sollen die Besucher anlocken. Und der Erlös ist für einen guten Zweck, nämlich die Flüchtlingshilfe vor Ort am Kronenberg, wie Birgitt Valk, vom Kinder- und Jugendzentrum St. Hubertus jetzt bekannt gab.

Mit dem Erlös der vergangenen beiden Jahre, stolzen 1550 Euro, soll der Jugendtreff unterstützt werden. „Unsere Jugendlichen wünschen sich eine Streetworkout-Anlage und damit könnten wir unsere innovative Perspektive in der offenen Kinder- und Jugendarbeit unterstreichen“, erklärt Valk.

Street Workout ist ein Fitnessgerät, das seinen Ursprung in New York hat, erklären die Jugendtreffbesucher Marcel Heinen und Jevgenij Dunaebski. Klassische Eigengewichtsübungen werden abgewandelt und mit Elementen aus anderen Sportarten wie zum Beispiel dem Turnen, dem Breakdance, dem Hip Hop und dem Freerunning kombiniert.

Die Anlage kostet 30.000 Euro. Ein Förderantrag ist bislang noch nicht vom Land bewilligt. Zusätzlich zu den etwaigen Landesmitteln käme ein Eigenanteil von 15 Prozent. Allein an der RWTH gibt es bislang eine solche Trainigsanlage, und am Kronenberg könnte die Anschaffung ähnlich wie der vor drei Jahren gebaute Mountainbike-Pumptrack ein Alleinstellungsmerkmal werden.

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