Krippenausstellung bei Missio am Dom eröffnet

Von: ju
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Eröffnung: Dr. Manfred Körber (Missio), Bürgermeisterin Hilde Scheidt und Prälat Dr. Klaus Krämer (Internationales Katholisches Missionswerk) begutachteten die kleinen Kunstwerke. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Eine Krippe gehört für viele zum Weihnachtsfest wie der Tannenbaum und das Festessen. Wer für dieses Jahr noch auf der Suche und gleichzeitig offen für das Besondere ist, dürfte bei Missio am Dom fündig werden. Denn ab sofort sind dort im Rahmen der Krippenausstellung Exemplare aus aller Welt zu besichtigen – und auch zu kaufen.

Unter dem Motto „Der Stern der Krippe – ein Friedenslicht“ eröffnete Missio-Diözesandirektor Dr. Manfred Körber die Ausstellung. Mit dabei waren unter anderem Dr. Klaus Krämer, Aachener Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks e.V. und Bürgermeisterin Hilde Scheidt. Präsentiert werden mehr als 125 Exponate, darunter Einzelstücke von Künstlern aus aller Welt. Die verwendeten Materialien könnten unterschiedlicher und exotischer kaum sein: von der Tagua-Nuss über Filz, Glas und Altblech bis zum Copinolsamen.

Auch in Größe und Machart ist alles dabei, ob eine Miniaturkrippe als Anstecknadel für wenige Euro oder ein simbabwisches Kunstwerk aus Serpentinstein. Bei einem Preis von 850 Euro muss der Krippenliebhaber dafür etwas tiefer in die Tasche greifen. „Dafür hat er aber ein exotisches Einzelstück“, erklärt Thomas Bürgerhausen, der Missio am Dom leitet. „Weil wir bereits zum 19. Mal ausstellen, sind wir vielen Krippensammlern in ganz Deutschland mittlerweile bekannt. Wer besondere Einzelstücke sucht, kommt hierher. Ich persönlich finde es sehr spannend, wie die Künstler die Weihnachtsgeschichte jeweils landestypisch dargestellt haben.“ Mit dem Erlös der fair gehandelten Krippen finanziert die Missio weltweit soziale Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien.

Die Ausstellung am Domhof 1 gegenüber dem Domeingang ist noch bis zum 6. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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