Kreativer „Boxenstopp“ im Centre Charlemagne

Von: Svenja Pesch
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Boxenstopp im Centre Charlemagne: Zum Aktionsnachmittag mit Oldtimern laden von links Myriam Kroll, Julia Samp, Holger Hermannsen, Pia vom Dorp und prof. Frank Pohle. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wo sich der „schönste Parkplatz Europas“ befindet? Nicht etwa in der Ferne, sondern direkt inmitten der historischen Altstadt Aachens. Zumindest wenn es nach Myriam Kroll, Leiterin des Centre Charlemagne geht. Denn am kommenden Sonntag verwandelt sich unter dem Motto „Boxenstopp“ der Katschhof in einen Parkplatz, auf dem sich ein Oldtimer-Schätzchen neben das andere reiht.

Mit dem Aktionsnachmittag reagieren die Organisatoren auf die große Nachfrage bezüglich der aktuellen Fafnir-Ausstellung im Centre Charlemagne.

„Wir haben innerhalb der ersten vier Wochen über 5000 Besucher in der neuen Ausstellung „Vom fauchenden Fafnir zur Fahrzeug der Zukunft – Aachen und das Auto“ begrüßen können. Das zeigt deutlich das Interesse der Bevölkerung. Deshalb haben wir uns überlegt, dass es Zeit für einen Boxenstopp ist und dafür bietet sich der Aktionsnachmittag sehr gut an“, erzählt Kroll.

Von 14 bis 18 Uhr haben Besucher nicht nur die Möglichkeit, auf dem Katschhof gut 16 alte Automobilschätzchen zu begutachten, zusätzlich lockt das Museum selbst mit freiem Eintritt sowie einem Familientag.

„Es werden an dem Nachmittag zusätzliche Führungen angeboten und in der Werkstatt des Hauses können die kleinen Gäste Kartonautos und Mini-Flitzer basteln“, so Pia vom Dorp, Leiterin Kunst- und Kulturvermittlung der Route Charlemagne. Zudem werden die Filme, die innerhalb der Ausstellung auf kleinen Monitoren gezeigt werden, im Auditorium präsentiert.

Kroll ist sich sicher, dass das Programm jede Altersklasse anspricht: „Das Thema Auto berührt jeden auf irgendeine Art und Weise und jeder hat eine Verbindung dazu. Uns ist aufgefallen, dass vor allem viele Männergruppen in die Ausstellung kommen und sich mit großer Begeisterung die alten Schätze anschauen.“ Die alten, zu begutachtenden Schätze auf dem Katschhof reichen von einem Goggo Coupé von 1966 über ein Fuldamobil aus dem Jahr 1955 bis hin zu einem ehemaligen Kriegsfahrzeug, einem Opel Kadett von 1937.

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