Kreativ, vielfältig und frisch: Junge Designer zeigen ihr Können

Von: Kathrin Albrecht
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Kreativität ist gefragt: Studierende des Fachbereich Gestaltung der FH Aachen stellten nun ihre Arbeiten und Projekte vor. Foto: Michael Jaspers
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Plastisch: Zahlreiche Installationen weckten die Neugierde der Besucher. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Vom Unterseebus bis hin zum Werbeplakat – so vielseitig waren die Arbeiten und Projekte der Studierenden des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Aachen, die diese im Wintersemester 2014/15 geplant und umgesetzt haben.

Nun öffneten sich die Türen der Seminarräume, Ateliers und Ausstellungshallen am Boxgraben, um zukünftigen Bewerbern und Interessierten einen Einblick in die Arbeit der Studiengänge Produktions- und Kommunikationsdesign zu geben.

Die jungen Designer gaben den Gästen gerne Auskunft zu ihren Stücken und führten sie durch die Räume. „Diese Ausstellung gehen die Studierenden mit sehr viel Stolz an“, sagte Clemens Stübner, Professor für technische Grundlagen des Produktdesign an der FH. Auch von seinen Studenten des ersten Semesters waren Arbeiten zu sehen: Unter der Fragestellung, wie man einer Form einen dynamischen Ausdruck verleihen kann, schufen die angehenden Designer die unterschiedlichsten Formen, die zum Beispiel an urzeitliche Ammoniten erinnerten.

Wie ein Produkt im funktionalen Kontext funktioniert, untersuchte eine andere Projektgruppe. „Der Schwerpunkt der Grundlagenforschung in den ersten Semestern liegt bei den Studierenden darauf, ihren eigenen Ausdruck zu finden“, erläuterte Clemens Stübner. Deutlich wird dies auch bei den Arbeiten des Studiengangs Kommunikationsdesign. Andy Ly, Student im ersten Semester, entwarf für sein Projekt Form- und Farblehre eine Tapete.

Die gekippten Kacheln verleihen ihr einen fast dreidimensionalen Eindruck. „Andere haben mit Komplementäranordnungen der Farben oder Ornamenten experimentiert. So sind Designs entstanden, die es so noch nicht gab.“ Andere Arbeiten setzen sich mit der Wirkung von Werbebotschaften auseinander, experimentieren mit Schrifttypen oder untersuchen die Wahrnehmung des Betrachters in filmischen Medien.

Dass Studien und Entwürfe in Kooperation mit Unternehmen auch konkret umgesetzt werden, beweist ein Projekt von Professor Manfred Wagner. In dessen Rahmen gestalteten Studierende des dritten Semesters Pedelec-Modelle für die Flotte des Aachener Unternehmens „Velocity“.

Im Rahmen einer Ausschreibung stehen diese Entwürfe nun im Wettbewerb mit anderen Projekten zur Gestaltung der Pedelec-Flotte. „Ein Nachfolgeprojekt hat sich aus dieser Arbeit schon ergeben, wo wir intensiv mit anderen Fachbereichen, wie Maschinenbau, Industriedesign und Marketing zusammenarbeiten werden“, erzählt Wagner. „Auch das ist bei den Projekten unser Ziel: Wir versuchen, unsere Studierende möglichst früh zu vernetzen und in die Praxis zu bringen.“

Besonders gut klappt das im Bereich der boomenden Elektromobilität. Gemeinsam mit der Stadt und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft kooperiert der Fachbereich Gestaltung auch beim Projekt „E-Move“, für das die Projektgruppe Verkehrsknotenpunkte in der Stadt entwirft und umsetzt. An diesen Punkten können Nutzer vom öffentlichen Personennahverkehr auf E-Bikes oder E-Mobile umsteigen.

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