Kraft der Sonne wirft brennende Fragen auf

Von: Thomas Michalski
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Unterwegs zu sauberen Energietechologien: Die elekrtischen Roller waren der Renner bei den 8. Solarenenergietagen der Stawag. Foto: Dirk Salm

Aachen. Die Kraft der Sonne im Brennpunkt des Interesses: Bereits zum achten Mal haben auf dem Gelände der Stawag die Aachener Solartage stattgefunden. Ein Thema, das aktueller denn je erscheint.

„Es ist wirklich eine ganz wichtige Weichenstellung in diesem Jahr”, sagte Monika Kuck, Vorsitzende des Umweltausschusses im Rat und zugleich Schirmherrin der Veranstaltung.

Es müsse nun endgültig eine Entscheidung getroffen werden, ob man langfristig ausschließlich auf regenerative oder traditionelle Energiequellen setzen wolle. Zweigleisig könne man aufgrund des großen Energieanteils, der bereits jetzt auf regenerative Quellen zurückgeht, nicht mehr fahren.

Auch Vertreter von Greenpeace waren vor Ort und machten sich für einen möglichst schnellen Ausstieg aus der Atom- und Kohleenergie stark. Sie übergaben Dr. Peter Asmuth, Vorstand der Stawag, Unterschriften, die sie auf dem Aachener Marktplatz gesammelt hatten.

„100 Prozent erneuerbare Technologien hätten wir hier jeder gerne”, erklärte Dr. Asmuth dazu. „Das geht allerdings noch nicht. Wir brauchen eine Brückentechnologie.”

Biogas als wichtige Alternative

Diese sei, das stellte er klar heraus, für die Stawag nicht die Atomenergie. Neben der Kohle seien Gasturbinen immer stärker als Alternative anzusehen. Alleine die Biogaskraftwerke der Stawag versorgen derzeit bereits 10.000 Haushalte.

Einen Sonderstatus nahm auf den Solartagen das Thema „Elektromobilität” ein. Neben mehreren Rollern wurde auch ein mit elektrischer Energie betriebener Sportwagen, der Tesla Roadster, präsentiert. Aller Strom für die Elektromobilität in Aachen, unterstrich Asmuth, komme aus regenerativen Quellen.

Derzeit richtet man auch bei der Stawag den Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl, von der auch die Zukunft der regenerativen Energie in Deutschland abhängen wird. Die Ziele der Stawag liegen dabei weit über allen Vorgaben: Bis 2020 möchte man 40 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen gewinnen.
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