Krachlederne und Öcher Tüen auf der Wies‘n

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Musikalische Gäste aus Südtirol: Die Band Merrick sorgte auf der Penn Wies‘n für Stimmung. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Fünffach erprobt, jedes Mal hochgelobt“, hieß es in der Einladung der Stadtgarde Oecher Penn zu ihrer nun sechsten Auflage der „Oecher Penn Wies’n“ auf dem Sommerbend. Bereits eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung durch Penn-Kommandant Jürgen Brammertz und Generalpennzeltwirt Alwin Fiebus herrschte fröhliche Volksfeststimmung. Garanten dafür waren wie in jedem Jahr die vier Musiker der Liveband Merrick aus Südtirol. Mit kraftvollem Alpen-Rock heizten sie dem Publikum ein.

Auch der designierte Prinz Bernd I. Marx und sein Hofstaat trugen bei ihrem Auftritt mit Öcher Leddchere Krachlederne in Kombination mit venezianischen Gondoliere-Shirts. Es war der erste von insgesamt 15 Auftritten für die Penn in der kommenden Session.

Und während draußen die Fahrgeschäfte des Sommerbends ihre Runden drehten, fanden sich die Besucher in Freundeskreisen zusammen, prosteten sich mit einem Wies’n-Bier zu und hatten sich viel über Münchner Oktoberfeste und die Aachener Variante der Penn Wies’n zu erzählen. Über deren Geschichte wurde auch am Tisch des „Dreigestirns der Penn“ um Ehrenkommandant Winfried Wüst, Otto Weißhaupt und Ralf Gehez geplaudert.

„Als eine Veranstaltung zum Jahrtausendwechsel hatte die Penn im Jahr 2000 erstmals zu eine Oktober-Gaudi ins Eurogress eingeladen“, erinnerte Winfried Wüst, damaliger Penn-Kommandant als Initiator. Das Fest fand großen Anklang und wurde auch in den beiden folgenden Jahren wiederholt. „Ich freue mich unendlich, dass die Jungs dann 2008 die Gaudi nach sechsjähriger Pause als Öcher Penn Wies’n wieder aufleben ließen“, fügte Wüst hinzu – und auch, dass er „nicht wegen der Bayern, sondern wegen der Öcher“ jedes Jahr hierher komme. „Das zünftige Feiern passt zur Penn“, griff Kommandant Brammertz das Thema auf. Immer wieder hatte sein Vize Georg Cosler dazu animiert.

„Die Band Merrick lernte ich im Urlaub in Südtirol bei einem Gewitter kennen, als ich im Festzelt eines Dorffestes Schutz suchte“, so Brammertz. Als er die Musiker fragte, ob sie auch in Aachen spielen würden, sagten sie zu. Aber beide Seiten glaubten nicht, dass daraus etwas würde. „14 Tage später erhielten wir die Einladung“, erzählte Leadsänger Thomas Prader. Wenn die Gruppe im kommenden Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiert, marschieren in ihrem Heimatort Terenten 150 stramme Penn-Soldaten zur Gratulation auf.

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