„Kouche än Mulle“ trifft den Geschmack

Von: Felicitas Geßner
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Spitzensport trifft auf Sternekoch: Was CHIO-Turnierdirektor Frank Kemperman (l.) unter Anleitung von Christof Lang auf die Teller zauberte, ließen sich die Gäste in der Erholungsgesellschaft schmecken – genauso wie einige Anekdoten des Duos am Herd. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Es war ein Abend der Superlative: Im mit 90 Gästen komplett besetzten Festsaal der Erholungs-Gesellschaft trafen Sternekoch Christof Lang und CHIO-Turnierdirektor Frank Kemperman unter dem Motto „Kouche än Mulle“ aufeinander. Ein perfektes Duo, wie sich im Verlauf des Abends, an dem die Gäste auch ein viergängiges Spitzenmenü genießen konnten.

Schon zum dritten Mal hatten Sven Franke und einige Mitstreiter der Erholungsgesellschaft zu dieser Veranstaltung geladen – die Öcher kamen gern. Vom gezahlten Eintrittspreis werden zudem 25 Euro an das Reittherapie-Zentrum Kohlshof gespendet. „Erfahrungsgemäß kommen aber auch noch viele Einzelspenden dazu“, sagt Franke, der hofft, die Erholungs-Gesellschaft und ihre Aktivitäten in Aachen auch mit dieser Veranstaltungsreihe noch bekannter machen zu können.

Neben exzellentem Essen – hier fungierte Kemperman nur als Assistent von Lang – ging es dann vor allem darum, den Pferdesportexperten und Vorstandsvorsitzenden des Aachen-Laurenberger Rennvereins (ALRV) Frank Kemperman besser kennenzulernen. „Selbst Google gibt hier nicht viel her“, betonte eingangs Franke. Und im Verlauf des Abends, wo die männlichen Gäste als Tischherren die einzelnen Gänge sowie die Getränke für ihren Tisch selbst eindecken mussten, gab es tatsächlich so viele Informationen vom und über den 59-Jährigen, dass jeder Gast dachte, er kenne den gebürtigen Niederländer schon immer. In lockerer und vergnügter Atmosphäre machten die Tischherren – unter ihnen auch Oberbürgermeister Marcel Philipp – eine ausnehmend gute Figur.

Mit Assistenz von Kemperman – „Kochen ist nicht so meine Stärke“ – und unter kritischem Blick der Ehefrauen ließ schon die Vorspeise (Tatar vom Wolfsbarsch mit Tomatenwürfeln und Koriander in Avocado tomaté mit Orangenblüte und Gurkensorbet, Sepiacropök auf Tupfer, dazu BBQ-Joghurtmayonnaise) das Können vom Chef des Sternerestaurants La Becasse erahnen. Einige Gäste ließen es sich im Verlauf des Abends nicht nehmen, dem Meister in die Töpfe zu schauen und sich den einen oder anderen Tipp geben zu lassen. Das festliche und doch so lustige Essen war dann auch erst nach Mitternacht beendet.

„Kemperman hat mit Lang den Saal gefangen“, freute sich auch Franke. „Warum Aachen?“, fragte Lang den ausgewiesenen Pferde-Freund. „Wenn Aachen ruft, dann kommt man“, so die lapidare Antwort des Vaters von zwei 25- und 30-jährigen Söhnen, der seit Ende der 70er Jahre im belgischen Lanaken lebt und mit dem Arbeitsplatz in Deutschland ein echter „Euregianer“ ist. Und einmal ins „Mullen“ gekommen, entlockte ihm Lang jede Menge Hintergrund-Geschichten vom Reitturnier.

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