Korneli-Oktav: Rund 2500 Besucher erwartet

Von: André Schaefer
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Freut sich auf viele Pilger: D
Freut sich auf viele Pilger: Dompropst Dr. Ewald Vienken vor der Propsteikirche, in der die Reliquien gezeigt werden. Foto: Andreas Steindl

Kornelimünster. Für Dr. Ewald Vienken ist es in diesem Jahr bereits die achte Korneli-Oktav, die er aktiv als Propst der Katholischen Pfarrgemeinde St. Kornelius Kornelimünster und St. Brigida Venwegen miterlebt.

Reine Routine könnte man da meinen, doch Vienken widerspricht: „Ich freue mich jedes Mal immer wieder aufs Neue. Die Oktav-Tage sind einfach etwas Besonderes”, sagt er. Ab dem kommenden Sonntag wird die Propsteikirche St. Kornelius in Kornelimünster ganze acht Tage bis zum 18. September Mittelpunkt für rund 2500 Besucher sein.

Die Vorbereitungen sind so gut wie abgeschlossen, mussten in diesem Jahr allerdings unter erschwerten Bedingungen vorgenommen werden. Grund seien zum einen die späten Sommerferien; zum anderen die Tatsache, dass die Sanierung der Kornelius-Kapelle bereits für die kommenden Tage geplant war. „Die Handwerker wollten bereits anrücken. Das passt natürlich nicht in unser Programm. Zum Glück beginnen die Sanierungen nun erst nach den Oktav-Tagen”, erklärt Vienken.

Dem Auftakt am Sonntag steht zumindest nichts mehr im Wege. Eingeleitet wird das einwöchige Programm mit einem Festgottesdienst um 11 Uhr unter der musikalischen Mitwirkung des Propsteichores und der Korneliusbläser.

An jedem der folgenden Tage wird es einen Gottesdienst geben, der Dienstag und Mittwoch stehen wie schon in der Vergangenheit ganz im Zeichen kranker Menschen. So besteht im Rahmen des Krankengottesdienstes an beiden Tagen die Möglichkeit der Krankensegnung bzw. Krankensalbung. „Seit Jahren stellen wir fest, dass diese Möglichkeit mit großem Interesse angenommen wird. Der Krankengottesdienst ist eine sehr beeindruckende Erfahrung”, meint Vienken.

Beeindruckend ist sicher auch das musikalische Rahmenprogramm, das die Oktav-Tage Jahr für Jahr aufbringen. Neben einem Chor-Konzert mit dem „CHORnelimünster” am Dienstag und dem Jugend-Orchester „Inde Musik” am Donnerstag wird erstmals die erst jüngst gegründete „Kontorei Kornelimünster” beim Abschlusstag dabei sein, der wie gewohnt mit der feierlichen Schlussandacht mit der Reliquienprozession endet.

Unter dem aus der Bergpredigt stammenden Leitgedanken „Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden” wird die Korneli-Oktav stattfinden, die selbstverständlich ohne ehrenamtliche Arbeit kaum realisierbar wäre.

„Gut 50 Freiwillige helfen bei der gesamten Organisation”, zählt Vienken. Sie alle werden dafür sorgen, dass sich die Pilger aus der gesamten Städteregion schnell im kleinen Örtchen an der Inde zurechtfinden. Termine: Das Programm der Korneli-Oktav in der Übersicht

11. September, 11 Uhr, Festgottesdienst zur Eröffnung unter Mitwirkung der Korneliusbläser und des Propsteichores;

13. September, 20 Uhr, Konzert mit dem „CHORnelimünster” zur Kornelioktav;

15. September, 20 Uhr, Musik und Texte zum Thema der Oktav: „Selig die Barmherzigen” mit dem Jugend-Orchester „Inde-Musik”;

18. September, 11 Uhr Festgottesdienst am Schlusstag der Kornelioktav mit der „Kantorei Kornelimünster” und der Choralschola der Benediktinerabtei sowie 17 Uhr Feierliche Schlussandacht mit Reliquienprozession zum Abschluss der Korneli-Oktav 2011.


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