Kooperation zwischen „manus minorum“ und „Brückenschlag“

Von: Jessica Jumpertz
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Gelungene Zusammenarbeit: Kuratoriumsvorsitzende Petra Savelsbergh (Mitte) erfuhr bei Petra Stoschek (l.) und Brigitte Leyens viel über den „Brückenschlag“. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn ein Elternteil von einer Krebserkrankung betroffen ist, dann hat das Auswirkungen auf die Familie und deren Alltag. Das Projekt „Brückenschlag“ hilft gezielt Familien, in denen ein Elternteil an Krebs erkrankt ist.

Momentan betreuen Petra Stoschek und Brigitte Leyens 15 Familien. „Wir wollen eine gute, vernetzte, übergreifende Hilfe bieten“, erklärte Stoschek. Petra Stoschek und Brigitte Leyens sind die Ansprechpartnerinnen des Projektes. Sie machen Termine mit betroffenen Familien aus und besuchen diese dann Zuhause. „Wir fahren zu den Familien nach Hause, weil sie da ein Heimspiel haben und eine andere Kommunikation möglich ist“, sagte Leyens. „Das gibt den Familien Sicherheit.“

Seit September 2014 betreuen die Ansprechpartnerinnen Familien in Aachen und der übrigen Städteregion. Dabei bieten sie den Eltern und Kindern nicht nur die Möglichkeit zum Gespräch, sondern unterstützen auch bei der Beantragung von Hilfsangeboten, begleiten Gespräche mit dem Jugendamt oder dem Arzt und nehmen Kontakt mit Schulen und Kindergärten auf, um Lösungen zu finden.

Durch Zufall entdeckt

Das Ziel des Projektes ist die Unterstützung der Familien während der Krankheit – und im Todesfall eines Elternteiles auch darüber hinaus, bis die Familie sich selbst stabilisiert hat. Dabei ergründen Leyens und Stoschek immer im persönlichen Gespräch mit den Familien, wo deren Bedürfnisse liegen. Das Projekt „Brückenschlag“ wird zu 70 Prozent von Aktion Mensch gefördert, 30 Prozent werden aus Spenden finanziert.

Da kam eine Spende gerade recht. Petra Savelsbergh, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung „manus minorum“, wurde durch Zufall auf das Projekt aufmerksam. Die Stiftung „manus minorum“ (Kleine Hände) unterstützt nachhaltige Projekte für Kinder in der Städteregion Aachen. „Wir haben das Ziel, benachteiligten Kindern zu helfen“, erklärte Savelsbergh. „Es ist aus der Idee entstanden, etwas zurückzugeben.“

Um das Projekt „Brückenschlag“ zu unterstützen, spendete die Stiftung „manus minorum“ 3000 Euro. „Die Kinder bleiben ein Stück weit auf der Strecke, wenn jemand so erkrankt“, sagte Savelsbergh. „Ich bin froh, dass es das Projekt gibt. Wenn eine Familie betroffen ist, dann weiß man, da ist jemand an den ich mich wenden kann.“ Wenn ein Elternteil an Krebs erkranke, dann verändere sich der Alltag der Familie komplett, so Stoschek.

Die Spenden für das Projekt gehen in einen Fonds, der zum Beispiel auch für die Zwischenfinanzierung bei kurzfristigen Ausgaben genutzt wird. „Wir haben das Projekt mit sehr großer Freude unterstützt“, sagte Savelsbergh, die sich ihrerseits für die Unterstützung durch die Firma Frankenne bedankte.

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