Konrad von den schönen Bergen siegt

Von: luk
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Alles für den Sieg: Bei der 2
Alles für den Sieg: Bei der 25. Terrierausstellung in der Langerweher Kulturhalle gaben Hund und Mensch alles für einen Platz auf dem Podest. Foto: Weinberger

Langerwehe/Aachen. Hier wird noch einmal gekämmt, dort geschnibbelt. Eine Prise Haarspray, dann noch ein Schleifchen. Wie im Friseursalon dürfte sich so mancher vorgekommen sein. Der eine Terrier wurde unter freudigem Gebell noch einmal vor die Tür geführt, der andere bekam für sein tapferes Ausharren beim Styling ein Leckerchen.

In Langerwehe wurde nichts dem Zufall überlassen. Bei der 25. Terrierausstellung des Klubs für Terrier der Ortsgruppe Bad Aachen, die nun schon zum sechsten Mal in der Langerweher Kulturhalle stattfand, musste einfach alles passen: Aussehen, Gang, Benehmen, schließlich wurde der Beste und Schönste jeder Terrier-Rasse gesucht.

207 Terrier

„Da bemühen sich die Besitzer natürlich sehr”, sagte auch Verena Boldin, Vorsitzende des Klubs für Terrier, über die Spezialzuchtschau. „Es ist ein Treffen von Terrierfreunden und gleichzeitig ein Wettkampf.” Rund 30 verschiedene Terrier-Rassen wurden bei der Ausstellung von drei Kampfrichtern begutachtet. „Für unsere Jubiläumsveranstaltung konnten wir mit Elizabeth Sweigart und Peter Green zwei renommierte Richter aus den USA gewinnen”, freute sich Boldin.

Gitti Schwab-Kersch aus Luxemburg komplettierte das Richterteam. Die Richter aus den USA hatten sich die Hundefreunde zum 25-jährigen Bestehen „gegönnt”. Auch die hohe Anzahl an Hunden war außergewöhnlich. 207 Terrier waren gemeldet. „Bei einer normalen Terrierschau haben wir bis zu 120 Hunde”, erklärt Verena Boldin, Vorsitzende des Klubs für Terrier.

Ein jedes Herrchen und Frauchen musste mit seinem Liebling in den Wertungsring, wurde mit kritischen Augen begutachtet und musste zeigen, was der eigene Terrier denn so zu bieten hat. Gut musste man sich präsentieren. Schließlich wurden in Langerwehe Anwartschaften auf den Titel des Jugendchampions-Klubs, des Deutschen Champions-Klubs, des Deutschen Champions-Verbandes für das deutsche Hundewesen und des Veteranenchampions vergeben. „Die Schau ist immer gut besucht. Auch in diesem Jahr haben wir Teilnehmer aus Belgien, den Niederlanden, aber auch aus Tschechien”, erklärte Boldin den Stellenwert der Terriershow.

Am Ende gab es jeweils einen Rassensieger (BOB - „Best in Breed”). Erfolgreiche Hunde und Züchter wurden mit Pokalen, Urkunden und weiteren Preisen bedacht. Die höchste Auszeichnung bei der Terrierausstellung ist die Vergabe des „Best in Show”-Titels an einen Hund im Teilnehmerfeld. Dieser hat dann seinen Mitstreitern - im Wortsinn - die Show gestohlen.

Bei den „Best in Show”-Hunden gab es drei Sieger: Bester Bullterrier wurde der Staffordshire Terrier Hoogstaff Dominator. Sein Besitzer ist der Niederländer Rick van den Broek. Bester Fox Terrier wurde Konrad von den schönen Bergen. Der Herforder Friedrich-Wilhelm Schöneberg hatte ihn ins Rennen geschickt. Den Tagessieg holte der Scottish Terrier Lucias Dream Stevie Wonderful der Niederländerin Betty Smit-Kamerbeek.
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