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Kommentiert: Geschäftsvielfalt ist stark gefährdet

Ein Kommentar von Hans-Peter Leisten

Die Zustände sind offensichtlich unhaltbar. Selten haben Aachener Einzelhändler und -händlerinnen so offen einen Hilferuf abgesetzt. Sie suchen freimütig und recht verzweifelt die Öffentlichkeit in der Hoffnung auf Unterstützung.

Natürlich können Ordnungsamt und Polizei mehr Präsenz zeigen. Wirklich helfen würde dies aber nur in einem Maße, das auch niemand in einer freiheitlichen Gesellschaft möchte. Offensichtlich drängt die Umgestaltung des Büchels nicht nur städtebaulich sondern auch sozial. Man braucht gar nicht zu suchen, um bei einem kurzen Rundgang in dem Bereich – eigentlich eine Vorzeigeecke unserer Stadt – ein Dutzend Leerstände zu entdecken. Ursache und Folgen reichen sich hier die Hand.

Am Büchel muss etwas passieren, sonst wird das soziale Klima immer schlechter. Die baulichen Schandflecken stellen Nischen für dunkle Elemente dar. Den Händlern muss man zur Seite stehen, denn von wem sprechen wir hier? Von den Geschäftsleuten, die in den eigenen Läden stehen, die der Aachener Geschäftswelt ihre individuelle Facette erhalten, die dafür sorgen, dass nicht Filialen von Ketten, wie sie in fast jeder Stadt vertreten sind, die Schaufensterreihen prägen. Sie dürfen nicht aus dem Stadtbild verschwinden.

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