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Kommentiert: Ein guter Tag für Aachen

Ein Kommentar von Stephan Mohne

1:0 für Aachen. Das gilt nicht nur für die Alemannia, die am Samstag mit diesem Ergebnis am Tivoli gesiegt hat. Das gilt nach Sonntagnachmittag vielmehr insbesondere für die ganze Stadt.

Pegida ist am Tivoli erbärmlich den Bach hinunter gegangen – nicht nur wegen des Wetters. Ein Häuflein von gerade einmal 130 fremdenfeindlichen Hetzern, zumeist nicht einmal aus Aachen, ist auf ein Vielfaches an Gegenprotest gestoßen. Trotz des Wetters. Insgesamt 2500 Menschen sind aufgestanden gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Sie haben gezeigt, dass Aachen eine weltoffene Stadt ist. Die Primitivparolen der Pegida sind in Aachen nicht auf fruchtbaren Boden gefallen – noch weniger als in anderen NRW-Städten wie Duisburg und Düsseldorf, wo die Pegida-Kundgebungen auch schon mickrig waren.

Das Gegenhalten darf allerdings nicht mit dem kläglichen Abzug des kleinen Häufchens von Rechtspopulisten am Sonntagnachmittag aufhören. Da hat der OB Recht: Die Sorgen vieler Menschen muss man ernst nehmen. Die Stimmung in Teilen der Bevölkerung ist prekärer, als es die Pegida-Minikundgebung am Sonntag zum Ausdruck gebracht hat. Es gilt, mit Argumenten gegenzuhalten. Tag für Tag.

Dennoch: Am Sonntag war ein guter Tag für Aachen. Und ein schlechter für Euch von der Pegida. Bleibt demnächst, wo Ihr hergekommen seid. Aachen will Euch nicht. Das dürfte Euch wohl spätestens jetzt klar sein.

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