„Komba“ begrüßt Konzept gegen Gewalt

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Aachen. Die Beamtengewerkschaft „Komba“ begrüßt ausdrücklich das kürzlich von der Stadtverwaltung vorgelegte einheitliche Handlungskonzept, mit dem der zunehmenden Gewalt gegen städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begegnet werden soll.

„Das Thema ist uns seit langem wichtig“, freut sich Karlheinz Welters, der Aachener Vorsitzende der „Komba“-Gewerkschaft. „Immer wieder kommt es zu Gewalttätigkeiten gegen die Kolleginnen und Kollegen. Sei es im Außendienst, sei es am Arbeitsplatz im Büro. Häufig sind es verbale Angriffe und Beleidigungen, manchmal leider auch körperliche Attacken.“ Verbale Angriffe und sozial unangepasstes Verhalten gehören fast schon zum Alltag der Kolleginnen und Kollegen in den Bereichen mit Kundenkontakt, beklagt Welters.

An dem Maßnahmenkatalog der Stadt, mit dem die Sicherheit aller Beschäftigten der Stadtverwaltung im Innen- und Außendienst deutlich erhöhen werden soll, sei besonders erfreulich, dass mit ihm nun viele langjährige Forderungen der Gewerkschaft umgesetzt werden könnten. Schon im Juli 2013 habe die „Komba“ per Resolution ein Gesamtkonzept „Arbeitssicherheit“ gefordert und später entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert.

Dieses Papier sei Grundlage für diverse Gespräche mit der Verwaltungsleitung gewesen, denn es habe seit jeher für die Gewerkschaft der Grundsatz gegolten, dass die Sicherheit am Arbeitsplatz Oberbürgermeisterpflicht sei und dass von Seiten der Verwaltungsleitung entsprechend agiert werden müsse, so Welters. Aufgrund konkreter Vorkommnisse seien außerdem kleinere Einzelanträge durch die „Komba“-Gewerkschaft gestellt worden – vor allem im Bereich des Außendienstes des Ordnungsamtes –, die zu deutlichen Verbesserungen geführt hätten.

So seien zum Beispiel Schulungsmaßnahmen, Deeskalationstrainings und Verbesserungen bei der technischen Ausstattung wie etwa beim Digital-Funk erfolgt. Aber auch in den anderen Bereichen der Stadtverwaltung habe die „Komba“ entsprechende Forderungen gestellt und auch umgesetzt. So gebe es auch ein Positionspapier zur Sicherheit und Gewaltprävention im Feuerwehr- und Rettungsdienst.

Welters will aber auch den Mitgliedern der städtischen Arbeitsgruppe danken, die das Handlungskonzept erarbeitet haben. So wie man bisher die Entwicklung begleitet habe, wolle man auch die Umsetzung unterstützen, um den Kollegen sicherere Arbeitsplätze zu gewährleisten.

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