Aachen - Köln: Tivoli-Brücke soll gefördert werden

Köln: Tivoli-Brücke soll gefördert werden

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Teures Pflaster: Die Brücke über die Krefelder Straße zum neuen Tivoli.

Aachen. Der Bewilligungsbescheid für NRW-Fördermittel zur Finanzierung der 2,4 Millionen Euro teuren Fußgängerbrücke am neuen Tivoli an der Krefelder Straße ist noch nicht erlassen.

Dies hat Christina Theissen von der Pressestelle der Kölner Bezirksregierung am Freitag bestätigt. Bewilligt sei aber der „vorzeitige Baubeginn”. Man habe die „anteiligen Radwegekosten” der Brücke auf 950.000 Euro festgelegt. Bis zu 70 Prozent (665.000 Euro) des Betrages könnte das Land NRW zuschießen.

Letztlich wird die Stadt Aachen wohl etwa 1,8 Millionen Euro aus eigener Tasche für die Fußgängerbrücke zahlen müssen, die bis Juni 2010 über die Krefelder Straße gespannt werden soll.

Trotz der Kritik von Sozialverbänden an dem kostspieligen Brückenbau, der wegen zu steiler Rampen nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich und damit nicht „barrierefrei” ist, wird damit gerechnet, dass die Landesförderung nach Aachen fließt und die Brücke gemäß der planerischen Vorgaben realisiert wird. „Wir haben zwar auf die zu steilen Rampen hingewiesen, können uns aber letztlich nicht in Planungsfragen einmischen. Das ist Sache der Kommune”, sagte Theissen.
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