Brand - „Knolle” und Hörn reicht die eigene Leistung

„Knolle” und Hörn reicht die eigene Leistung

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
stamei24bild
Auf Tuchfühlung: Spannend ging es gestern bei der Fußball-Stadtmeisterschaft weiter - wie hier beim Derby zwischen Kornelimünster und Foto: Kurt Bauer

Brand. Na bitte, es geht doch auch noch „normal”. Nachdem an zwei Spielabenden das Los über das Weiterkommen in die Zwischenrunde entscheiden musste, reichten am letzten Vorrundenspieltag die Leistungen auf dem Kunstrasen zur Qualifizierung.

Für die heiße Phase in der Zwischenrunde komplettieren die beiden Gruppenersten Hörn und Kornelimünster das Feld der letzten Acht. 24 Mannschaften, 24 Spiele, 8 Gruppenerste, 16 vorzeitig ausgeschiedene Teams, das ist die Bilanz einer an Spannung und Dramatik nicht zu überbietenden Vorrunde, die an allen Tagen guten Besuch zu verzeichnen hatte.

Das Tagesgeschehen von Freitag: In der Gruppe G fertigten die Sportfreunde Hörn klar mit 3:0 den FC Cro Sokoli ab. Dabei hätten die Hörner ein halbes Dutzend Treffer erzielen können, vergaben aber die besten Chancen. Im zweiten Spiel gegen Rothe Erde bot sich das gleiche Bild: gute Chancen wurden versiebt - und ein einziger Treffer reichte den Hörnern zum Weiterkommen. Im bedeutungslosen Spiel um die „Krumme Banane” trennten sich Rothe Erde und Cro Sokoli 0:0.

Mäßig der Auftakt in der Gruppe H zwischen OSV Orsbach und Nütheim-Schleckheim. Der OSV bot eine erschreckend schwache Leistung, die Unzufriedenheit bei den Fans auslöste. OSV-Ehrenvorsitzender Dieter Hess trat nach der 0:1-Niederlage enttäuscht vorzeitig die Heimreise an. Zu einem echten Lokalderby kam es zwischen Nütheim-Schleckheim und Kornelimünster. Beide Teams hatten genügend Chancen, nur Tore wollten keine fallen. Zwei Minuten vor Spielende markierte Steckling das verdiente 1:0 für „Knolle”. Das letzte Spiel zwischen Kornelimünster und OSV Orsbach musste die Entscheidung bringen. Das Team von der Inde behielt durch einen Treffer von Max Wilhelm knapp die Oberhand und löste großen Jubel damit bei den Fans aus.

Am Wochenende steht die Zwischenrund an - mit einem besonderen Leckerbissen. Am Sonntag um 12.20 Uhr trifft Gastgeber Raspo Brand auf den Lokalrivalen Borussia. Raspo-Fußballabteilungsleiter Martin Reski: „Wir kommen mit dem letzten Aufgebot. Ein Sieg wäre zwar schön, doch wir sind nur Außenseiter. Aber wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen.” Die Zuschauer haben indes schon einen Tipp für das Endspiel. Sie sehen die Vorjahresbegegnung zwischen Hertha Walheim und Inde Hahn auch diesmal wieder kommen. Hertha könnte sich dabei zum dritten Mal in Folge den Titel sichern...
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert