Laurensberg - Klinikum: Parkdruck wird immer größer

Klinikum: Parkdruck wird immer größer

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Laurensberg. Die Kette der Parkprobleme in Laurensberg reißt nicht ab. In der Alten Vaalser Straße sind es zunehmend Eltern von Grundschülern, die ihre Fahrzeuge vor Häusern und Garagen parken, um die Kinder zur Schule zu geleiten.

Auf das Vergehen von den Hausbewohnern angesprochen, reagieren die Eltern unterschiedlich. Man sei ja schnell wieder zurück, die Anwohner sollten doch Verständnis haben.

Haben sie aber nicht, sondern sind verärgert und haben das Ordnungsamt eingeschaltet. Die CDU in der Bezirksvertretung fordert daher ein Parkverbot auf der Alten Vaalser Straße nahe der Grundschule. Besonders nachmittags sei es schlimm, sagt Bezirksbürgermeister Christian Krenkel (CDU). „Seitdem gegenüber keine Parkplätze mehr sind, werden Bushaltestelle und Einfahrten versperrt.” Die CDU spricht sich für zusätzliche Parkverbotsschilder aus.

Besonders schwierig

Als besonders schwierig stellt sich die Situation auch am Schneebergweg nahe Klinikum dar. Hier sei das Parken in Verbindung mit dem Campus-Bau „fast unerträglich geworden”, kritisiert Alexander Gilson (CDU). Beide Straßenränder würden zugeparkt, eine Durchfahrt stets nur in eine Richtung möglich. Besonders für Landwirte mit ihren schweren Fahrzeugen werde es brenzlig. Während der Bauarbeiten müssten Möglichkeiten für Stellplätze im Großraum Klinikum geschaffen werden, fordert die CDU. Ersatzstellplätze seien erst in Jahren geplant. Eine Parkverbotsregelung werde das Problem nur verlagern.

Die SPD werde den CDU-Antrag unterstützen, sagte Fraktionssprecher Hans Günter Sittardt. Die Grünen hingegen wollen bei der Verwaltung nachfragen, ob die Parksituation tatsächlich so schwerwiegend ist.

Parkproblem Nummer drei existiert in der Schurzelter Straße. Hier fordert Sittardt (SPD) die Ausweitung des Halteverbots von der Einmündung Roermonder Straße bis zum Viadukt. Gerade im Gegenverkehr komme es zu gefährlichen Situationen. Bezirksamtsleiter Walter Wery gab zu verstehen, dass ein komplettes Halteverbot zur Beschleunigung des Verkehrs führen werde. „Wir lehnen die Stellungnahme der Verwaltung klar ab”, sagt Sittardt. Karin Schmitt-Promny (Grüne) folgt dem Verwaltungsvorschlag. Eine Erweiterung des Halteverbotes könne dort sicher helfen.
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