„Kleiner Tag“ wird ganz groß für 100 junge Stars

Von: Svenja Pesch
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Begeistern mit „Der kleine Tag“: 100 Kinder und Jugendliche führen das Musical auf. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das Jahr besteht aus 365 Tagen. Ein Tag ist genau 24 Stunden beziehungsweise 1440 Minuten oder 86 400 Sekunden lang. Doch keiner ist wie der andere. Das Musical „Der kleine Tag – auf dem Lichtstrahl zur Erde und zurück“ mit der Musik von Rolf Zuckowski, Wolfram Eicke und Hans Niehaus erzählt eine Geschichte, die deutlich macht, dass jeder einzelne Moment wichtig und magisch zugleich sein kann.

Aufgeführt wird das Stück jetzt von 100 Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren des Kinder- und Jugendchores von St. Katharina. Inhaltlich geht es um das Lichtreich hinter den Sternen, wo der „kleine Tag“ auf seine Ankunft auf der Erde wartet. Er möchte natürlich ein ganz besonderer Tag sein und ewig in Erinnerung bleiben.

Dabei merkt er jedoch schnell, dass es oftmals die vielen kleinen Momente sind, die 24 Stunden zu etwas Besonderem machen. Denn das Reich der Tage ist lebendig und voller Überraschungen. Egal ob nun der 22. August, der 5. Februar oder der 4. Juni – es müssen nicht immer große Daten sein, wie beispielsweise der Tag, an dem Amerika entdeckt wurde oder die Mauer fiel.

Vielmehr sind es die auf den ersten Blick unscheinbaren Tage, die auf ihre Weise Geschichte schreiben. Damit geht natürlich auch einher, dass jeder Tag besondere Fähigkeiten und Talente hat. „Das Stück ist eigentlich immer aktuell, denn in jedem neuen Tag steckt viel Potenzial, genau wie in uns Menschen viele Talente und verborgene Schätze schlummern“, erzählt Frank Sibum, Kirchenmusiker von St. Katharina sowie Leiter der Musicalproben. Genau dies wollen auch die jungen Künstler bei den kommenden Aufführungen unter Beweis stellen.

Begleitet wird der Chor von der Band „Sound of 4st“. Das Besondere ist zudem, dass die Rollen für das Stück sowie die Tänze von den Jugendlichen selbst ausgedacht und realisiert wurden. Das bedeutete natürlich eine Menge Arbeit, die sich am Ende aber auszahlte. „Wir haben im April angefangen zu proben, und viele Sängerinnen haben dann noch einmal außerhalb der normalen Chorproben daheim geübt“, ergänzt Sibum. Und damit nicht nur die Brander und die Menschen in Kornelimünster die Möglichkeit haben, das Musical zu besuchen (siehe Info), wird es auch Aufführungen in anderen Kirchen geben.

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