Aachen - Kleiner Dank für große Hilfe: „Ehrenamt ist eine Lebenseinstellung“

Kleiner Dank für große Hilfe: „Ehrenamt ist eine Lebenseinstellung“

Von: mec
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Dankeschön: Theaterkarten für Ehrenamtliche. Foto: Schmitter

Aachen. Den vielen ehrenamtlichen Helfern in Aachen danke sagen – das hat der Integrationsrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Konkret heißt das: Der Rat verschenkt 400 Theaterkarten an verschiedene Hilfsorganisationen. Zum Jahresende waren noch eigene Haushaltsmittel übrig, die der Integrationsrat in die Benefizaktion gesteckt hat.

„Die Ehrenamtler investieren sehr viel Zeit, wir wollen ihnen etwas Zeit schenken – schöne Zeit im Theater“, erklärte Bürgermeisterin Hilde Scheidt. Die Karten gehen in kleinen Kontingenten an verschiedene Hilfsorganisationen und Initiativen, bei denen Menschen ehrenamtlich für Flüchtlinge tätig sind.

Die Organisationen haben dann die Möglichkeit, diejenigen auszuwählen, denen nach langem Engagement „Danke“ gesagt werden soll. „Ehrenamt ist eine Lebenseinstellung“, betonte Udo Rüber, Geschäftsführer des Theaters Aachen. „Häufig wird aber gar nicht registriert, wie viel die Menschen für die Gemeinschaft tun.“ Das Stück „Der nackte Wahnsinn“ sehen die Helfer demnächst im Stadttheater – eine Komödie rund um Chaos und Überforderung.

Auch bei der ehrenamtlichen Arbeit ist der ein oder andere womöglich schon einmal an seine Grenzen gekommen, müssen die Helfer doch oft flexibel und schnell zur Stelle sein.

Enorme Wertschätzung

„Momentan kommen arbeitstäglich 40 bis 60 Flüchtlinge nach Aachen“, stellte Heinrich Emonts, Leiter des Sozialamtes, dar. „Anfang der Woche wissen wir oft noch nicht genau, wo die Menschen, die Ende der Woche ankommen, untergebracht werden.“ Die Situation könne nur mit der Hilfe der Ehrenamtlichen gestemmt werden, sagte er, und erntete fraktionsübergreifende Zustimmung. „Wir brauchen jeden einzelnen ehrenamtlichen Helfer“, betonte Scheidt. „Die Arbeit dieser Menschen kann nicht genug wertgeschätzt werden.“

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