Kleine Plätzchenbäcker zu Besuch im Kasino des Zeitungsverlags

Von: Martina Stöhr
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Das macht Spaß: Auf Einladung des Caterers Aramark sind Kinder des integrativen Kindergartens „Regenbogen“ in Aldenhoven nach Aachen zum Zeitungsverlag gekommen, um Plätzchen zu backen. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Zutaten standen schon lange vor der Zeit bereit: Die Zuckerstreusel zum Beispiel und Mandelsplitter. 18 Kindergartenkinder und sieben Erzieherinnen aus Aldenhoven waren jetzt der Einladung von Kantinenchef Michael Vonderbank zum Plätzchenbacken im Zeitungsverlag gefolgt.

Etwa zwölf Kilo Mehl würden sie später verbacken. Damit wurde Vonderbank zum „Glücksbringer“ für seine kleinen Gäste. Der bundesweit agierende Caterer Aramark hat sich soziales Handeln auf die Fahnen geschrieben. Als Regionalleiter West organisierte Michael Vonderbank in diesem Sinne die „Weihnachtsbäckerei“.

Bei der Premiere kamen die Kinder des Aldenhovener Kindergartens „Regenbogen“ zu dem Vergnügen, zu kneten, zu formen und auszustechen. Die fünfjährige Maja wollte vor allem Tannenbäume, Herzen und Sternchen machen. Michael Vonderbank hatte natürlich dafür gesorgt, dass eine reiche Auswahl an Förmchen zur Verfügung stand.

Dass die Gäste sich sehr auf den Besuch in Aachen gefreut haben, daran hatte Silke Meyer-Schavier, Leiterin des integrativen Kindergartens „Regenbogen“, keinen Zweifel. „Für viele unserer Kinder ist es etwas ganz Besonderes, nach Aachen zu kommen“, sagt sie. In dem Kindergarten werden insgesamt 91 Kinder betreut, einige von ihnen mit sozial-emotionalen Entwicklungsstörungen, Wahrnehmungsproblemen oder ADHS.

Noch bevor es losging, lud sie Küchenchef Vonderbank zu einer Currywurst mit Fritten ein. Gut gestärkt ging es dann in der Küche ans Plätzchenbacken. Vanillekipferl und Schwarz-Weiß-Gebäck standen auf dem Programm. Und das Beste am Plätzchenbacken ist natürlich das Ausstechen. Das meinte auch die sechsjährige Mara. Auch wenn sie sich vorgenommen hatte, ganz viel zu probieren, sollte doch auch etwas für die anderen Regenbogen-Kinder in Aldenhoven übrig bleiben.

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