Klartext in Sachen Baumschutz gefordert

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Aachen. Das Aachener Baumschutzbündnis macht weiter mobil für den Erhalt von mindestens 14 Platanen auf dem Templergraben.

Inzwischen, berichtete die Initiative jetzt, seien 2500 Unterschriften gesammelt worden mit dem Ziel, die Bäume auch mit der Umsetzung des sogenannten „Shared Space” vor dem RWTH-Hauptgebäude stehen zu lassen. Zur nächsten Sitzung des Mobilitätsausschusses fordern die Aktiven jetzt Klartext seitens Verwaltung und Politik.

Zumal im offiziellen Aktenvermerk nach der jüngsten Ortsbegehung mit dem Ratsherrrn Karl Schultheis, der auch Berichterstatter im Petitionsausschuss des NRW-Landtags ist, „wichtige Informationen weggelassen oder so missverständlich dargestellt” worden seien, „dass sich falsche Schlussfolgerungen ergeben”. Festzuhalten bleibe indes, dass der zuständige städtische Fachbereich bestätigt habe, „dass der Erhalt von 14 Platanen technisch möglich” sei, ohne die Gesamtplanung zu gefährden.

Mehrere Fragen hat das Bündnis daher nun an die Ratsfraktionen gestellt. Unter anderem wird die Stadt aufgefordert, in Zusammenarbeit mit dem Landesumweltministerium „zu prüfen, ob bei der angestrebten Nivellierung des Geländes ein Erhalt der Bäume durch Einbau von Gittersystemen ermöglicht werden kann”. Über eine Beteiligung der Studierenden an einem neuen Gesamtkonzept sei zuletzt ebensowenig mitgeteilt worden wie darüber, „wie und wo Ausgleichsmaßnahmen für die zu fällenden Bäume durchgeführt werden”.

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