Klangreiche Erinnerungen an eine beeindruckende Künstlerin

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Hommage an Janet Brooks Gerloff: Ausgewählte Werke der Künstlerin sind beim Konzert in St. Laurentius zu sehen. Foto: Thomas Brill

Aachen. Die 2008 in Kornelimünster gestorbene deutsch-amerikanische Malerin Janet Brooks Gerloff wäre 20. April 70 Jahre alt geworden. Mit einem Gedächtniskonzert am Sonntag, 30. April, um 18.30 Uhr in St. Laurentius in Laurensberg wird an ihr Schaffen erinnert.

Dabei werden einige selten gezeigte Werke von ihr zu sehen sein. Für das musikalische Programm des Gedächtniskonzerts haben der Förderverein St. Laurentius und die Art Collection Janet Brooks Gerloff als Veranstalter zwei renommierte ostbelgische Ensembles gewonnen.

Das 2015 gegründete Bläserquintett Eupen mit der klassischen Besetzung Flöte, Oboe, Horn, Fagott und Klarinette erreichte mehrfach Bestwerte bei regionalen Einstufungswettbewerben für Kammermusikensembles. Am 30. April spielt es zwei selten aufgeführte Werke, die in der Nachfolge der Spätromantik stehen. Von Josef Bohuslav Foerster, einem Freund Dvoáks, steht das Allegro moderato aus dem 1909 entstandenen Bläserquintett D-Dur auf dem Programm. Besonders gespannt sein dürfen Musikfreunde auf die melodienreiche Suite „Aus Litauen“ des aus Ostpreußen stammenden Komponisten Max Laurischkus.

Der Chor Carmina Viva aus St. Vith erreichte beim Einstufungswettbewerb der ostbelgischen Chöre 2015 das beste Resultat der Exzellenzklasse und erhielt den Titel „Amateurkunstensemble mit besonderer künstlerischer Auszeichnung“. Die Sängerinnen und Sänger bieten geistliche Chorwerke, wobei sie einen Bogen vom frühen Barock (mit Heinrich Schütz‘ „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“) bis in die Moderne schlagen, mit Kompositionen unter anderem des Belgiers Ludo Claesen und des Norwegers Ola Gjeilo. Das Gastspiel beider ostbelgischen Ensembles wird von der Deutschen Gemeinschaft Belgiens unterstützt.

Die Musik und die bei diesem Gedächtniskonzert gezeigten Kunstwerke ergänzen sich. Janet Brooks Gerloff hat viele ihrer Sujets biblischen Erzählungen entnommen. Gezeigt werden am 30. April unter anderem drei Gemälde aus dem Kirchenschatz von St. Laurentius: „Einer der sieben Engel mit Posaune“, „Jesus vor Pilatus“ und „Jesus erscheint den Jüngern“.

Der Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke wird in die Ausstellung einführen. Sicher wird er dabei auch die Kirchenfenster von St. Laurentius erwähnen. Der 2011 gestorbene Alsdorfer Glaskünstler Ludwig Schaffrath hat die 16 Fenster 1990/91 geschaffen.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden kommen dem Förderverein St. Laurentius und den Ausführenden zugute.

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