Klangbrücke: Theater Poetischer Anfall zeigt „Dracula“

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Aachen. „Wir brauchen noch mehr Holzlatten und jemanden, der das Blut für heute Abend kocht!“, ruft Regisseur Leonard Schiel durch den Probenraum. „Haben wir auch ausreichend Pflöcke? Und wo ist schon wieder der Hammer abgeblieben?“, sorgt sich Regiekollegin Rayna-Eva Gospodinova.

Jemand kommt mit einem Pinsel gelaufen, ein anderer rezitiert leise Textpassagen, im Hintergrund rattert eine Nähmaschine. Es ist eindeutig, die Vorbereitungen für „Dracula“, die diesjährige Inszenierung des Poetischen Anfalls, sind in der heißen Phase angelangt.

Ein Stück aus dem Genre hat es in der Gruppe noch nicht gegeben. Es ist die echte, ursprüngliche Geschichte des unheimlichen Grafen, die im England des 19. Jahrhunderts spielt: Als der junge Jonathan seine Verlobte Mina zurücklässt, um für einen geheimnisvollen Auftrag in die Karpaten zu reisen, wird sein Heimatort plötzlich von merkwürdigen Vorfällen heimgesucht: Minas Freundin leidet an einer rätselhaften Krankheit, die Insassen der Irrenanstalt werden ruhelos und grausame Morde bleiben ungeklärt. Auf dem Nachbargrundstück ist unterdessen ein mysteriöser neuer Besitzer eingezogen…

Schluss mit Kinovampiren, deren Körper romantisch in der Sonne glitzert! Der Poetische Anfall inszeniert den Vater aller Blutsauger klassisch mit einer Vorlage nach Bram Stoker. Die Mitglieder der Theatergruppe an der RWTH haben das Stück aufwendig selbst arrangiert und bringen die dunkle Seite des Dracula auf die Bühne.

Premiere ist am 11. April um 20 Uhr in der Klangbrücke Aachen im Alten Kurhaus an der Komphausbadstraße. Weitere Aufführungen sind am 12., 14., 15., 17. und 18. April (Eintritt fünf Euro); der Kartenvorverkauf findet statt beim AStA, Pontwall 3. Weitere Infos gibt es auf Facebook.

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