Eilendorf - Kitas für die Zukunft bestens aufgestellt

Kitas für die Zukunft bestens aufgestellt

Von: Christiane Chmel
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Herzlich willkommen: Heinz Zoren begrüßte Ursula Müller (Leiterin der Kita, 2. v.l.) sowie die Erzieherinnen Anja Vondenhoff und Anne Corten mit einer Sonnenblume. Foto: Kurt Bauer

Eilendorf. An ihrem ersten Arbeitstag nach den Sommerferien wurden die Erzieherinnen der Kindertagestätte St. Severin in Eilendorf auf eine ganz besondere Weise begrüßt: Heinz Zoren, Geschäftsführer der pro futura GmbH, hieß alle Mitarbeiterinnen mit einer Sonnenblume willkommen.

Seit dem 1. August hat der Katholische Kirchenverband Aachen Ost/Eilendorf seine vier Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 250 Kindern und 55 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an die Trägerschaft pro futura übertragen. Damit werden weitere vier Tageseinrichtungen in Aachen (St. Apollonia, St. Severin, St. Barbara und St. Fronleichnam) unter dem Dach der pro futura getragen. Es ist das vierte Mal, dass die seit drei Jahren bestehende pro futura Kindertagesstätten übernimmt. „Ziel ist es, die ehrenamtlichen Kirchenvorstände der Gemeinden von den vielfältigen Aufgaben als Träger zu entlasten“, erklärte Heinz Zoren. „Selbstverständlich bleiben die Einrichtungen weiterhin Bestandteil der Pfarrgemeinden vor Ort.“

Pro futura wurde 2011 als neuer Träger katholischer Tageseinrichtungen für Kinder in den Regionen Aachen-Land und Aachen-Stadt gegründet, um die Trägerschaft von katholischen Tageseinrichtungen in den beiden Regionen auf ein zukunftsfähiges Fundament zu stellen.

Bislang waren die Einrichtungen auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen. Ehrenamtlich tätige Kirchenvorsteher, Pfarrer oder engagierte Gemeindemitglieder übernahmen die Verantwortung für bis zu 15 Mitarbeiter pro Kindertagesstätte. „Dies war mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, der oft über die Belastbarkeit der betroffenen Personen hinaus ging“, erklärte Ursula Müller, Leiterin der Kindertagestätte St. Severin. „Wir sind froh, dass wir die Ehrenamtlichen nun entlasten können.“ Zudem seien die Anforderungen an die Träger mit der Einführung des Kinderbildungsgesetztes Kibiz in Nordrhein-Westfalen noch gestiegen, betonte Zoren. Pro futura biete die Möglichkeit, operative Aufgaben an einen professionellen Träger abzugeben, ohne die pastorale Anbindung und Identität zu verlieren.

1265 Kinder werden betreut

Mittlerweile gehören zum Verbund von pro futura 19 Kindertageseinrichtungen mit 63 Gruppen und 277 Mitarbeitern, die insgesamt 1265 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren betreuen und ein Budget von 10 Millionen Euro verwalten. Ziel ist die Weiterentwicklung der pädagogischen Angebote in den Einrichtungen unter Einbeziehung aller Partner wie zum Beispiel Eltern, Pfarrgemeinden, Mitarbeitern und Fachspezialisten.

Das Betreuungsspektrum reicht von der Teilzeit- bis hin zur Ganztagesbetreuung, von normalen Kindergartengruppen in allen Altersstrukturen bis hin zu Wald-, Bewegungs- und generationsübergreifende Projekte sowie zertifizierten Familienzentren. Den vielfältigen Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsaufgaben liegt nach wie vor ein werteorientiertes, christlich-katholisches Leitbild zugrunde.

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