Aachen - Kita wird für den Winter warm eingepackt

Kita wird für den Winter warm eingepackt

Von: Annick Meys
Letzte Aktualisierung:
johannbu
Kleine Bauarbeiter: Die Kinder der Kita Johannesstraße haben Helme geschenkt bekommen. Die Arbeit an ihrem Haus, dass gerade saniert wird, überlassen sie aber den Profis. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Wo sonst Kinder spielen, wuseln seit rund zwei Monaten Bauleute auf dem Gelände der städtischen Kita Johannstraße herum. Weniger Lärm machen sie aber keineswegs. Im Gegenteil.

Am Schwarzen Brett hängt ein großformatiger Bauplan. Der informiert die Eltern über die Baumaßnahmen im Kindergarten. Die Kita wird derzeit energieeffizient saniert. Die Kleinen sagen, „der Kindergarten wird für den Winter warm eingepackt”. Im Rahmen der energetischen Sanierung wurde die Klinkerfassade abgerissen und eine 16 Zentimeter dicke Wärmedämmung angebracht. Moderne, hochdämmende Fenster sollen Energieverluste reduzieren. Auch das Dach wurde erneuert. Durch diese Maßnahmen soll der Energieverbrauch maßgeblich reduziert werden. „Um bis zu 50 Prozent”, erklärt Ulrike Leidinger vom Gebäudemanagement der Stadt Aachen. Die Mittel für die Baumaßnahmen stammen übrigens aus dem Konjunkturpaket II des Bundes.

Ende Oktober soll laut Architekt Kessel alles fertig sein. „Endlich”, sagt Gerda Wartenberg, Leiterin der Kita. Bis dahin können die 62 Kinder und das Personal aber noch reichlich Baustellenatmosphäre schnuppern.

Da die Außenanlage erst im Frühjahr fertiggestellt wird, müssen die Erzieher spontan sein und auf öffentliche Spielplätze ausweichen.

Lärm und Dreck in den Ferien

„Situatives Arbeiten wird verlangt”, sagt Wartenberg. Was besonders viel Lärm und Dreck macht, wurde in die Sommerferien erledigt. „Nach den Ferien gingen die Arbeiten zwar weiter, der Kindergartenbetrieb wurde und wird aber nur soweit gestört wie unbedingt nötig”, verspricht Leiterin Wartenberg.

Die Sanierung erfolgt also bei laufendem Kitabetrieb. Während um das Gebäude herum die Bagger rollen, spielen, lernen und toben innen die Kinder. Die Fensterbank ist in den letzten Monaten zu ihrem Lieblingsplatz geworden. Von hier aus können die Kinder die Bauarbeiten aus der ersten Reihe mitverfolgen. Ganz fasziniert sitzen sie da. „Sie beaufsichtigen die Baustelle”, sagt Gerda Wartenberg und lacht. Stolz wie Oskar sind die Kinder, wenn sie ihre knallgelben Bauhelme aufsetzen. Die hat ihnen ein Stolberger Bauunternehmen geschenkt.
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