Kirchenkonzert wird zu einer „Einladung zur Stille“

Von: tis
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Chöre, Solisten und Blechbläser: Das viel beachtete Konzert in der Fronleichnamskirche bot ein anspruchsvolles Programm. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Als eine Einladung zur Stille präsentierte der Kirchenchor St. Josef und Fronleichnam unter der Gesamtleitung von Karl-Heinz Engelen am 3. Adventssonntag sein bereits 21. Konzert im Advent. Wiederum wirkten auch der Männergesangverein Harmonia 1849 Aachen unter der Leitung von Regionalkantor Thomas Linder sowie die Aachener Liedertafel unter Leitung von Luis Castellanos mit.

Eröffnet vom Blechbläserquartett „Ensemble Canzona“ mit dem „Halleluja“ von Leonhard Cohen, wurde das Konzert zugleich zu einem aufrüttelnden Appell für den Frieden. So hieß es in der von den 40 Sängern der drei Chöre gemeinsam gesungenen Komposition von Robert Edler: „Wir brauchen Frieden und Liebe unterm Sternenzelt“.

Sanfte, anrührende Klänge aus Johann Sebastian Bachs „Magnificat“, gesungen von Susanne Förster mit hellem, klangvollem Sopran, mischten sich ebenfalls mit Appellen für den Frieden. Zu einer guten Tradition ist es in dem von Integration geprägten Ostviertel geworden, dass auch von den Mitgliedern der Junus-Emre-Moschee Festtagsgrüße überbracht werden.

Eröffnet hatte Pfarrer Markus Frohn den Konzertabend und dabei die Einladung zur Stille ausgesprochen. So bat er auch, den Applaus bis zum Ende zu bewahren. Verdient war dann auch der stürmische Beifall des begeisterten Publikums, was von den 40 Sängern mit drei Zugaben belohnt wurde.

Die Schlichtheit der Fronleichnamskirche gab Raum für tiefe Besinnlichkeit und Nachdenken über das sich neigende Jahr. Dieses Gefühl verstärkte sich noch bei dem Sopran-Solo von Susanne Förster „Closer to Heaven“ von Eric Woolfsson. Die junge Musiktherapeutin faszinierte immer wieder mit ihrer Sopranstimme, so auch beim „Ave Maria“ aus dem Weihnachtswiegenlied von John Rutter. Zu weiteren Höhepunkten gehörte auch das Duett „Pie Jesu“ gesungen von den beiden beeindruckenden Tenören Christian Vogel und Thomas Linder.

Harmonie in Perfektion prägte den stark besuchten Konzertabend, der auch durch zwei Meditationen, einfühlsam vorgelesen von Christa Schinkenmeyer, bereichert wurde.

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