Aachen - Kinderbacken: Kleine Brötchen, aber große Hilfe

Kinderbacken: Kleine Brötchen, aber große Hilfe

Von: tih
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Kleine Backmeister: Bei der Aktion „Teilen und Brot backen für das Rescu Dada-Zentrum“ lernten die Kinder mehr als nur Teig zu kneten. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eifrig rollen die 20 Mädchen und Jungen im Alter von drei bis zwölf Jahren den vorbereiteten Teig über das Mehl. Sie haben sichtlich Spaß daran, unterhalten sich aufgeregt mit den Betreuerinnen und Betreuern und fügen immer wieder neue Zutaten hinzu. Am Ende entstehen hier über 100 Dinkelbrötchen, selbst gebacken.

„Die Kinder sind immer voll dabei und haben den ganzen Tag richtig viel Spaß“, betont Elisabeth Brauers, Personalreferentin von Misereor. Schon seit 13 Jahren gibt es bei Misereor eine Ferienbetreuung für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Das begann alles mit einer Elterninitiative im kleinen Kreis. Zum ersten Mal überhaupt sind aber nun auch missio und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ mit dabei. Von 8.30 bis 16 Uhr betreuen wir die Kinder“, fügt Brauers hinzu.

Insgesamt drei Wochen geht die Ferienbetreuung. Im Rahmen dieser Ferienspiele erleben die Kinder täglich Neues. Mal sind sie im Tierpark, dann erkunden sie die verschiedenen Abteilungen bei Misereor, und nun backen sie eben Brot.

Nairobis Mädchen profitieren

Zuvor gab es durch die Betreuerinnen und Betreuer der Katholischen Jungen Gemeinde, die die Ferienspiele unterstützen, eine Einführung ins Backen, in die Geschichte des Brotes und darüber, dass Brot nicht in allen Ländern das Grundnahrungsmittel ist. Das man in einigen Ländern täglich Hirsebrei isst, erstaunt die Kinder dann doch sehr.

Aber das Brot haben die Kinder nicht nur aus Spaß gebacken. Die rund 100 entstandenen Dinkelbrötchen werden später im Foyer von Misereor an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den guten Zweck verkauft. Der komplette Erlös kommt den Mädchen im „Rescue Dada“-Zentrum in Nairobi zugute. Eine sinnvolle Aktion, die Spaß, Lernen und Gutes tun miteinander verbindet. „Die Rückmeldungen der Kinder und Eltern sind durchweg positiv. Das freut uns natürlich“, sagt Brauers.

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