Kinder von St. Konrad sind wieder „zu Hause”

Von: Benjamin Wirtz
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Die Sonne scheint für die Kin
Die Sonne scheint für die Kinder: Die Kndertagesstätte St. Konrad wurde nach Umbau wiedereröffnet. Foto: Andreas Steindl

Vaalserquartier. Mit Gesang, Gebet und einem Rollenspiel der Kinder wurde durch Pfarrer Bernd Schmitz die katholische Kindertagesstätte St. Konrad nach einem Umbau eingeweiht. Nach der Ersteröffnung vor 50 Jahren war dies die erste Restaurierung.

Anlass für die neue Gestaltung war, zukünftig eine U3-Betreuung möglich zu machen. Doch um die Tageseinrichtung tauglich für Kinder unter drei Jahren zu machen, waren einige Änderungen notwendig wie etwa die Einführung von separaten Wickel-, Schlaf- und Ausweichräumen. Der Kirchengemeindeverband Nord-West als Träger und die Pfarre St. Konrad haben diese Umbaumaßnahmen ermöglicht.

Es gelang problemlos

2009 war der Antrag auf Fördergelder eingereicht worden. Im März 2011 wurde er unter der Bedingung bewilligt, dass die Umbauarbeiten bis spätestens September fertig gestellt sein müssen. Und dies gelang problemlos. Obwohl erst im Juni die Umgestaltung begann, war sie im September beendet. Gerade mal vier Monate dauerten die Arbeiten. Während dieser Zeit mussten die Kinder in das Gemeindezentrum Philipp Neri ausweichen. Dort fühlten sie sich zwar wohl, doch sie waren sich einig, dass es schön war, im September wieder in ihre vertraute Tagesstätte zurückzukehren.

Die Umbaumaßnahmen gingen unter der Leitung von Architektin Nicola Herkrath vonstatten. Aus dem Kindergarten sollte mehr werden „als eine Hülle zur Kinderbetreuung”. Dies scheint gelungen zu sein. Die Erneuerung des Bodens und der Lampen sorgen dafür, dass die Flure heller sind als zuvor. In der Mitte des Gebäudes konnte durch das Rausbrechen von Flurwänden ein großer Raum mit viel Platz und einer Küchenzeile geschaffen werden. Die Leiterin Edith Deuble ist froh, dass die vorher herrschenden beengenden Verhältnisse ins Positive gewandelt worden seien. Die Kosten des Umbaus inklusive der Möbel und Ausstattung beliefen sich auf 175.000 Euro.

Die Veränderungen haben auch Einfluss auf die Zahlen der Kinder, die aufgenommen werden können, denn die drei Gruppen werden in St. Konrad auf zwei reduziert. Die Anzahl der Kinder wird somit von 75 auf 40 Kinder verringert. So könne auf jedes Kind intensiver eingegangen werden. Deuble ist mit dem Ergebnis der Umgestaltung sehr zufrieden. „Das neu ausgestattete Haus gehört nun ganz den Kindern”, freute sie sich.
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