Kinder durch unbekannte Substanzen verätzt: Zweiter Fund, Kripo ermittelt

Von: red/pol/dpa
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Auch auf dem Grillplatz Karlshöher Hochweg hat die Polizei die kleinen weißen Kügelchen der ätzenden Substanz gefunden. Foto: Polizei
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Auch auf dem Grillplatz Karlshöher Hochweg hat die Polizei die kleinen weißen Kügelchen der ätzenden Substanz gefunden. Foto: Harald Krömer
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Auch auf dem Grillplatz Karlshöher Hochweg hat die Polizei die kleinen weißen Kügelchen der ätzenden Substanz gefunden. Foto: Harald Krömer
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Auch auf dem Grillplatz Karlshöher Hochweg hat die Polizei die kleinen weißen Kügelchen der ätzenden Substanz gefunden. Foto: Harald Krömer

Aachen. Die Polizei warnt aktuell vor einer unbekannten Substanz in Körnerform, durch die zwei Kinder am Freitagmorgen in Aachen verletzt worden sind. Am Nachmittag wurde die Substanz an einem weiteren Ort gefunden.

Wie die Polizei mitteilt, hatten die beiden Kinder am Freitagmorgen an der Grillhütte Adamshäuschen ein Kügelchen einer bisher unbekannten Substanz in den Mund gesteckt, das auf einem der Tische des Grillplatzes lag. Dadurch erlitten sie nach ersten Erkenntnissen leichte Verätzungen im Mundraum. Die alarmierten Eltern brachten sie ins Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen wurden.

„Wir müssen vom Schlimmsten ausgehen, dass jemand mutwillig die Kügelchen verstreut und hofft, dass Kinder sie in den Mund nehmen”, sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

In der Folge suchte die Polizei weitere Grillplätze ab – und wurde am Grillplatz am Karlshöher Hochweg fündig. Auch dort haben unbekannte die kleinen, weißen Kügelchen Großflächig verstreut. Bei Berührung mit der Haut führen diese zu Verätzungen, in Kontakt mit Wasser schäumt die Substanz. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um die gleiche Substanz handelt, mit der die Kinder am Adamshäuschen verletzt wurden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Analyse der Substanz ist in Auftrag gegeben. Derzeit werden sämtliche bekannten Grillplätze nach ähnlichen Substanzen abgesucht.

Die Polizei appelliert an Eltern, darauf zu achten, dass ihre Kinder keine unbekannten Gegenstände in den Mund nehmen. Wir berichten weiter.

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