„Kind & Kegel“ feiert echte Pionierarbeit

Von: David Grzeschik
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Magische Momente: Auch ein Zauberer begeisterte den Nachwuchs bei der Jubiläumsfeier zum 25-jährigen Bestehen der Kita „Kind & Kegel“ auf der Burg Frankenberg. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Zahlreiche Kinder haben sich mit ihren Familien in der Burg Frankenberg eingefunden. Warum? „Nun ja, wir sind im Frankenberger Viertel eben gut vernetzt“, sagt Felix Giesa mit einem Schmunzeln. Giesa sitzt als Elternvertreter im Vorstand der Kita „Kind & Kegel e.V.“.

 Mit einem großen Fest für Jung und Alt feierte die Einrichtung ihr 25-jähriges Jubiläum. Dabei wurde die Kindertagesstätte an der Bismarckstraße eigentlich schon am 1. April 1989 gegründet. „Wir hatten auch auf den Tag genau gefeiert, im großen Rahmen wollten wir es aber in der Burg nachholen“, erklärt Giesa.

Der Eröffnung der Kita Ende der 80er Jahre war eine intensive Aufbauphase vorangegangen – verständlich, denn mit ihrem Konzept unterscheidet sich „Kind & Kegel e.V.“ von vielen anderen Einrichtungen. „Wir setzen von Beginn an auf altersgemischte Gruppen, in denen Kinder unter und über drei Jahren gemeinsam den Tag verbringen“, sagt Edith Yuderi, Leiterin seit Stunde eins. Bereits ab einem Alter von zehn Monaten besteht für Eltern die Möglichkeit, ihr Kind anzumelden.

Neben der gemischten Gruppe baut die Kita auf ein weiteres Erfolgsrezept, das Yuderi mit dem Oberbegriff „Strukturen“ kennzeichnet. Neben allen Freiräumen seien gemeinsame Unternehmungen wichtig.

Bestimmte Angebote wie das Frühstück am Freitag oder der regelmäßig stattfindende „Waldtag“ sind im Konzept der Kita fest verankert. Interessierten Eltern sei eine frühe Anmeldung geraten, denn wie so oft übersteigt auch bei der Kita „Kind & Kegel e.V.“ die Nachfrage das Angebot deutlich. „Das Frankenberger Viertel ist sehr kinderreich, deshalb können wir leider immer nur ein paar aufnehmen“, sagt Giesa. Besonders von berufstätigen Eltern, aber auch von Paaren im Studium werde das Angebot vorrangig genutzt. Zurzeit besuchen die Kita an der Bismarckstraße 30 Kinder.

Das Zahlenverhältnis zwischen kleinen und großen Kindern sei dabei relativ ausgeglichen, erklärt der Vorstand. Zu Problemen führe die Mischung nicht – ganz im Gegenteil. „In der Kita herrscht ein überaus familiärer Umgangston“, lobt Giesa. Die gemischten Gruppen förderten Sozialkompetenz und Teamfähigkeit.

Letztlich sei die Kita ähnlich einer Familie, in der jedes Kind mit der Zeit alle Stationen durchläuft. Yuderi erklärt, dass gerade die Betreuung der Kleineren mehr Engagement von den Angestellten erfordere. „Im Moment beschäftigen wir neun Erzieherinnen und eine Köchin“, so die Leiterin.

Das Resümee: „Wenn gute Betreuung gewährleistet ist, freuen sich die Eltern und denken auch über ein zweites oder drittes Kind nach“, sagt die Leiterin und beruft sich bei ihrer Aussage auf ihre 25-jährige Erfahrung.

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