Aachen - Kimiko-Festival: Sonne, Kunst und Roots-Reggae

Kimiko-Festival: Sonne, Kunst und Roots-Reggae

Von: Gerd Simons
Letzte Aktualisierung:
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Rundete einen Sommerabend ab: Reggae-Sänger Sebastian Sturm. Foto: Gerd Simons

Aachen. Brillante Voraussetzungen auch am zweiten Tag des Kimiko-Summer-Festivals im Garten des Ludwig-Forums (LuFo): Sonne satt, sommerliche Temperaturen und eine Gartenanlage, die dazu einlud, in unaufgeregter Atmosphäre zu entspannen, die Seele baumeln zu lassen und im Kollektiv eine gute Zeit zu haben – und das mit Kind und Kegel.

Das von den Besuchern schon jetzt hochgelobte Kimiko-Summer-Festival ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, die gemeinsam das Angebot des Ludwig-Forums nutzten, sich bei Führungen in die Welt der Kunst einführen zu lassen und vor den drei Bühnen der handgemachten Musik lokaler Musikschaffenden zu lauschen. Rick Takvorian, 16 Jahre im LuFo tätig und seit 2006 Leiter des Veranstaltungsmanagement der Stadt Aachen, lobt die Initiative, ein solches Festival auf die Beine zu stellen: „Ich bin froh, dass es das Kimiko-Summer-Festival gibt, weil es im Angebot fehlte. Es gibt aus meiner Sicht dem LuFo wieder den Forum-Charakter zurück, den der Kunstsammler Peter Ludwig damals im Blick hatte.“

Die Aufgabe des Anheizers am zweiten Festivaltag hatte die Band The Tideline. Mit ihrem Programm, gespickt mit Songs aus ihren bisher zwei CDs „Oceanic Rock“ und „About a Boy“ begeisterten die Sängerinnen Julia Stoll und Anne Pauly mit ihren Mitstreitern das Publikum. Der Auftritt der Band hätte einen späteren Platz im Programm verdient gehabt. Eine Überraschung hatte die in Aachen seit mehr als zwanzig Jahren aktive Sängerin Julita Elmas im Gepäck. Die Dozentin der Aachener Musikakademie hatte zur gesanglichen Unterstützung eine Reihe von Schülerinnen mitgegebracht. Außerdem reicherte ihre aus Indonesien stammende und in den Niederlanden lebende Familie mit ihrer Tanzgruppe Kelompok Bina Budaya Moar mit einer folkloristischen Tanzeinlage ihren musikalisch abwechslungsreichen Auftritt ab. Einer der Höhepunkte war die Akustikversion des über zwanzig Jahre alten Songs „Red Horizons“ ihrer damaligen Band Orange.

Schmissig zur Sache ging es bei den Cable Bugs, die bekannte Pop-Songs im RocknRoll-Stil der Fünfziger zelebrierten. Die Bühne Zwei war die richtige Platz für das Duo Junebug in the Jar. Miranda Zuiderduin und Ernst Kochen versprühten mit ihren selbstkomponierten Songs viel Flair der 1960er und 1970er Jahre und kamen beim Publikum gut an. Unterstützt würden sie bei drei Songs von HeJoe Schenkelberg und seinem Akkordeon.

Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Bühnenprogramm durch Auftritte u.a. von The UpsnDowns, Neogene und Sebastian Sturm, der mit seiner grandiosen Band „Exile Airline“ und mit seinem Roots-Reggae das tanzende Publikum nach Jamaika entführte und mit seinen Songs begeisterte.

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