Kerzenschein beim Lichterfest: Regen hält viele Besucher fern

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
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Helle Freude trotz dunkler Wolken: Auch im Regen zeigte das Lichterfest in Burtscheid viele schöne Motive. Foto: Martin Ratajczak

Burtscheid. Schade, denn der Regen war beim Lichterfest in Burtscheid ein durchaus ungebetener Gast und platschte trotzdem zeitweise vom Himmel herab. Unbeirrt begannen die Mitglieder der Burtscheider Vereine dennoch am Nachmittag auf den Wiesen der Kurparkterrassen mit dem Aufstellen der Lichtbecher zu bunten Motiven, die sie dann aber wegen des einsetzenden Regens liebevoll mit schützenden Plastikplanen abdecke mussten.

Als jüngste Künstler gestalteten die Kleinen des integrativen Kindergartens Clara Fey einen Regenbogen, während die Schüler der KGS Michaelsberg mit einer Sonne ihre Hoffnung auf Sonnenschein erkennen ließen. Die Motive dokumentierten Symbole ihres Vereinslebens – so bei den St.-Hubertus-Schützen ein stolzer Hirsch, bei den Spritzemännern ein Goldhelm und bei den Tellschützen und Benediktiner Jonge das schriftlich-leuchtende Bekenntnis: „In Freundschaft“.

Zum Auftakt des Lichterfestes veranstaltete die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft in Anwesenheit ihres Königspaares Christian und Monika Braun sowie ihres Prinzen Marcel Gericke im Saal der Burtscheider Kurparkterrassen die traditionsreiche „Appeltaat-Kermes“ als einen „Altennachmittag“. Die beiden ältesten Teilnehmer waren hier Annemarie Begasse (96) und Fritz Tesch (87). Der 1. Brudermeisters Joseph Zinken moderierte, und 150 Senioren waren begeistert. Auch dank des bunten Showprogramms mit Solist Dieter Koch, den Öcher Troubadoren sowie dem Musikverein Oberforstbach. Danach gab‘s eine große Tombola mit 140 Preisen.

Wenn auch das Wetter nicht einladend war und weniger Besucher anlockte, waren doch viele Burtscheider vor Ort und genossen das Fest: mit Karussell und Kinderschminken, Lebkuchenherzen und Popcorn, Würstchen und Getränken. Musik der Hauskapelle „Volle Lotte“ und des Trommler- und Pfeiferkorps Aachen-Burtscheid sorgte auf der Außenbühne für Stimmung.

Als Gastgeber moderierte hier Werner Spelthahn das Abendprogramm, das Sänger Jupp Ebert mit „Alemannia my love“ eröffnete. Kurt Christ besang voller Gefühl den Kölschen Dom. Dann kam es mit Thomas II. Sieberichs, Axel II. Schwartz und der designierten Tollität Michael II. Kratzenberg quasi zu einem „Drei-Prinzen-Treffen“ auf der Bühne. Und nachdem es bei einbrechender Dunkelheit noch gelungen war, die Mehrzahl der Motive mit ihren Flämmchen zum Strahlen zu bringen, krönte ein Feuerwerk das Finale des Lichterfestes.

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