Kein Parkplatz für Behinderten: Politik fragt nach

Von: os
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Weil in seiner Straße nicht ausreichend "Parknot" herrscht, bekommt der an MS erkrankte Martin Westhoff keinen Parkplatz von der Stadt. Trotz Rolli. Unsere Leser hat das bewegt. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Etliche Reaktionen hat die AZ auf den gestern erschienenen Artikel „Wie Bürokratie einen Behinderten quält“ erhalten. Dabei drückten viele Leser ihr Unverständnis darüber aus, dass die Stadtverwaltung einem schwer gehbehinderten MS-kranken Mann in Eilendorf einen Behindertenparkplatz vor seiner Haustüre verweigert, weil der Parkdruck in seiner Straße zu gering ist.

Auch die Politik reagierte: Die Aachener SPD-Bundestagsabgeordnete und Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt setzte sich mit dem Betroffenen in Verbindung und will sich in dieser Sache auch an die Stadt wenden – gegebenenfalls auch an den Oberbürgermeister, wie sie gegenüber der AZ sagte.

Aktiv wurden auch die Grünen: Deren Ratsherr Achim Ferrari, Vorsitzender des Mobilitätsausschusses, forderte die Verwaltung auf, in der nächsten Sitzung des Gremiums den Fall darzustellen. Es könne nicht angehen, so Ferrari, dass einem Behinderten wegen zu geringem Parkdruck der Stellplatz verweigert werde.

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