Aachen - Karnevalsrebellen auf großer Suche

Karnevalsrebellen auf großer Suche

Von: lah
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Sie suchen einen neuen Keyboarder für die Combo der Tropi-Garde: Jörg Carabin, Jakob und Sarah Siemons.

Aachen. Mit dem Dschungelbuch im Kopf und Tropenhelmen vom Flohmarkt in der Hand schufen sieben Jungs aus der Pfarrjugend von St. Josef vor knapp 44 Jahren die Tropigarde. Sie wollten keinen Lackschuhkarneval, keine Statuten.

Darum setzten sie ihre Helme auf, nahmen Klobürsten als Bajonette in die Hand und hängten sich Orden aus Bierdeckeln an die Brust. Mit dieser ganz besonderen Karnevalsuniform zieht die mittlerweile auf 130 Mitglieder angewachsene Garde noch heute los.

Und nicht nur ihr Outfit ist besonders: Die vier Sitzungen, Kostümball, Kinderfest und Fettdonnerstag stemmen die Tropis komplett aus den eigenen Reihen. Dazu gehört auch die Musik. Bass, E-Gitarre, Schlagzeug, Saxophon, Posaune und Trompete – die Tropi-Combo liefert die Livemusik zur Show. Nur Keyboarder Stefan Hansen ist aus Zeitnot in Zukunft leider nicht mehr dabei. Darum sucht die ambitionierte Laientruppe jetzt einen neuen Musiker, der sie an den Tasten unterstützt. Denn eins ist klar: Weder Combo ohne Keyboard noch Sitzungen ohne Combo sind für die Tropigarde denkbar. Schon gar nicht in der 4x11. Session, die vor der Tür steht.

Die Combo begleitet die einzelnen Nummern bei ihren Auftritten, hat aber auch ihren eigenen großen Auftritt. Es sei also auch musikalisch eine sehr schöne Sache, in der Truppe zu spielen, findet Trompeter Jörg Carabin, das älteste aktive Combomitglied. „Wir machen halt keine Standardkarnevalsshow mit Elferrat, bei der man nur einen Tusch braucht“, ergänzt Tropi-Generalin Sarah Siemons. Wer bei ihnen mitmachen will, müsse Lust haben, was Verrücktes anzustellen.

Die Tropis freuen sich auf das neue Mitglied. Und auch Nichtmitglieder haben ab jetzt höhere Chancen am Spaß der Truppe teilzuhaben. Im November kommen mit knapp 400 Stück fast doppelt so viele Karten in den freien Verkauf als bisher. Um das Programm stemmen zu können, hoffen die Tropis auch auf finanzielle Unterstützung. Siemons: „Wir werfen auch Puffel, wenn uns ein Bäcker unterstützen möchte.“ Die Tropis sind zu erreichen unter kontakt@tropigarde.de. Weitere Hinweise gibt es auch im Internet unter www.tropigarde.de

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