Aachen - Karlsjahr: „Wir wollen kultureller Leuchtturm werden”

Karlsjahr: „Wir wollen kultureller Leuchtturm werden”

Von: vab
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Aachen. Für das „Karlsjahr” 2014 hat sich die Stadt einiges einfallen lassen: Damit Aachen zum Tourismusmagneten in Europa wird, wird bereits jetzt fleißig gebaut.

In Zukunft soll um Dom und Rathaus neu gepflastert werden, der Klosterplatz wird neu ausgerichtet, die Route Charlemagne soll fertig gestellt werden, und überall in der Stadt sollen Infosäulen vom Fest- und Ausstellungsreigen künden. Über die Pläne informierte Stadtdirektor Wolfgang Rombey jetzt in der Sparkasse.

Neben den städtebaulichen Projekten ist auch eine Ausstellungstrias in der Domschatzkammer, dem dann fertiggestellten Centre Charlemagne und dem Krönungssaal im Rathaus geplant. Die mit 3,5 Millionen Euro veranschlagten Ausstellungen „Orte der Macht”, „Karls Kunst” und „Verlorene Schätze” sollen ab Juni 2014 zu sehen sein. Sponsoren werden, wie berichtet, allerdings noch dringend gesucht.

Karls höfisches Leben und auch den Missbrauch der Figur des Kaisers im Dritten Reich sind Themen bei „Orte der Macht”. Hier soll vor allem mit neuen Medien gearbeitet werden.

Spannend auch für die Jugend

„Das macht eine solche Ausstellung gerade auch für Jugendliche interessant”, so Rombey. „Karls Kunst” soll etwa 80 Exponate rund um den Karolingerkönig zeigen: Handschriften, Buchmalereien, Gold- und Silberschätze werden im Centre Charlemagne zu sehen sein.

In der Domschatzkammer werden „Verlorene Schätze” präsentiert. Man versucht, den verlorenen Kirchenschatz wieder nach Aachen zu holen, der von der Karolingerzeit bis ins Mittelalter zusammengetragen wurde.

Das Rahmenprogramm 2014 wird mit zahlreichen Veranstaltungen und Vortragsreihen der örtlichen Hochschulen, der Volkshochschule, des Theaters Aachen und der Stadtbibliothek gestaltet. Maßgebliches Ziel sei dabei natürlich auch, den Tourismus in Aachen nachhaltig zu fördern. „Wir wollen 2014 ein kultureller Leuchtturm in Europa werden”, hofft Rombey.
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