Aachen - Karl Dreymüller zeigt aktuelle Ausstellung in der Stadtbibliothek

Karl Dreymüller zeigt aktuelle Ausstellung in der Stadtbibliothek

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Zeigen die mögliche Einheit von Gegensätzen: der Künstler Karl Dreymüller (rechts) und der Leiter der Stadtbibliothek, Manfred Sawallich . Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Es gibt wohl kaum einen Gegensatz, der größer erscheint als der von Himmel und Erde. Auf der einen Seite sind da die kosmischen und mystischen Dinge wie Gewitter, die scheinbar nie endende Weite der Sphären oder Planeten. Auf der anderen Seite Gebirge, Meere oder Gebäude.

Dass sich allerdings beide Seiten wunderbar vereinen lassen, beweist Karl Dreymüller in seiner aktuellen Ausstellung „Himmel und Erde“ in der Stadtbibliothek.

„Meine Bilder zeigen sowohl Erscheinungen des Himmels als auch Impressionen der Erde. Und auf einigen Arbeiten werden beide Facetten kombiniert“, erzählt Dreymüller, der eher zufällig zur Kunst gekommen ist. Er verwendet so ziemlich alle Materialien, die er finden kann. Holz, Glas, Keramik, Pappe oder Leinwand sind nur ein paar Beispiele. Die Inspirationen für seine Bilder holt er sich überwiegend auf Reisen.

So sieht der Betrachter auf einem Bild die Chor Minor Moschee in Usbekistan, deren vier große Türme zwar weit in den Himmel ragen, aber dennoch fest mit der Erde verbunden sind. Ein anderes Motiv ist der berühmte Taj Mahal, der ebenfalls Himmel und Erde zu vereinen scheint. Das Boden- und Erdnahe fasziniert den Künstler dabei genauso wie das Weite und Grenzenlose.

Eine weitere Arbeit ist aus Schiefer angefertigt worden und zeigt Fische in verschiedenen Formen und mit diversen Mustern. Dass Dreymüller ausgerechnet Fische auf die Steinform gemalt hat, ergab sich für ihn von selbst: „Die Schiefertafeln stammen aus der Elisabethhalle. In einem großen Container fand ich diese Platten. Und da sie aus der Schwimmhalle stammen, lag die Idee nahe, aus ihnen auch etwas zu machen, was mit Wasser zu tun hat“, erzählt er lachend.

Für Manfred Sawallich, Leiter der Stadtbibliothek, ist die Ausstellung nicht nur optisch ein Highlight, wie er betont. „Jeden Tag besuchen gut 1000 Leute unser Haus, und durch die Ausstellung werden es vielleicht noch mehr. Denn die Thematik spricht sicherlich noch mehr Leute an.“

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